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Lokales Ilgen-Stelen stehen wieder vor dem Georg-Arnhold-Bad
Dresden Lokales Ilgen-Stelen stehen wieder vor dem Georg-Arnhold-Bad
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09:00 17.12.2017
Eine der beiden Stelen am Georg-Arnhold-Bad. Quelle: Dresdner Bäder GmbH
Dresden

 Die zwei Sandsteinstelen zu Ehren des Mäzens Friedrich Hermann Ilgen zeigen sich nach der Sanierung nun wieder in ihrem Ursprungszustand vor dem Eingang des Georg-Arnhold-Bades. Auf der rechten Stele erinnern ein Relief und ein Text an den Förderer von Kunst und Sport, der von 1856 bis 1940 in der Landeshauptstadt lebte.

An den Sandsteinstelen nahmen spezialisierte Firmen aus Dresden und der Region Restaurationsarbeiten vor, etwa Steine versetzen und Fugen erneuern. Am 5. Dezember erfolgte die Bauabnahme, so dass das architektonische Denkmal an seinen Ursprungsort zurückkehren konnte. Neben der Dresdner Bäder GmbH hat die Hermann-Ilgen-Stiftung die Restaurierung zu einem Großteil bezahlt. Sie fördert in der Tradition des Namensgebers junge Künstler in Sachsen, die sich mit Plastiken beschäftigen.

Ilgen war Apotheker, und Geheimrat, der die bis heute existierende Stiftung bereits zu Lebzeiten gründete. Mit dem Geld finanzierte er Großprojekte, etwa die „Ilgen-Kampfbahn“ für Leichtathleten, die später das Rudolf-Harbig-Stadion beherbergte.

1926 wurde das Sportgelände „Güntz-wiesen“ um das Georg-Arnhold-Bad erweitert, das damals noch 100 Meter Schwimmbahnen besaß. Vor dessen alten Eingang baute der Bildhauer Arthur Lange zwischen die beiden Torhäuschen die beiden Sandsteinstelen, die nun nach den Vorgaben des Denkmalamts unter der Koordination des Amts für Stadtgrün und Abfallwirtschaft saniert wurden. Die Dresdner Bäder GmbH plant, in einem weiteren Schritt demnächst die beiden Torhäuschen zu sanieren.

Von tg

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