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"Ich will Dresden ins Finale singen." Michael Heinemann möchte die neue Stimme Deutschlands werden

"Ich will Dresden ins Finale singen." Michael Heinemann möchte die neue Stimme Deutschlands werden

Standing Ovations, begeisterte Juroren und ein gerührter Michael Heinemann: Der 26-Jährige überzeugte mit seinem gestrigen Auftritt bei der zweiten Auflage der Castingshow "The Voice of Germany" fast alle.

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Der Dresdner Michael Heinemann möchte endlich zeigen, was er musikalisch auf dem Kasten hat.

Quelle: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Von Nadine Steinmann

"Ich war so nervös. Meine Stimme hat gezittert. Aber nachdem ich ein Wort gesungen hatte, drehte sich bereits Nena um", erzählt der Dresdner noch ganz aufgeregt. Zwei weitere Jurykollegen folgten: der Sänger Rea Garvey und das Duo "Boss Hoss". Nur Xavier Naidoo drehte sich nicht um. Prinzip der Castingshow, die nun jeden Donnerstag auf ProSieben und freitags ab 20.15 Uhr auf Sat1 ausgestrahlt wird: Nur die Stimme zählt!

Die Kandidaten treten auf die Bühne und singen. Die vier Juroren können sie nicht sehen, weil sie mit den Rücken zu den Künstlern sitzen. "Das begeistert mich an 'The Voice of Germany'. Es zählt nicht, wie du aussiehst, sondern wie du singst. Für mich ist es die ehrlichste Castingshow, die in Deutschland existiert", berichtet Heinemann. Gefällt den Juroren, was sie hören, können sie mit Hilfe eines "Buzzers", eines Alarmknopfes also, ihre Stühle umdrehen. Die Sänger dürfen dann entscheiden, bei welchem Juror - der sich auch umgedreht hat - sie ins Training möchten. "Ich habe mich für Rea entschieden. Er ist ein sehr authentischer Künstler und ich denke, ich kann noch viel von ihm lernen", erklärt der Dresdner seine Wahl.

Nun heißt es für ihn: üben, üben, üben. Denn in zwei Wochen startet für ihn die nächste Runde. Hier müssen die Kandidaten gegeneinander singen. Nur wer überzeugt, kommt in die nächste Runde und somit in die Liveshows. "Die Konkurrenz ist groß. Aber wenn ich singe, stelle ich mich jedes Mal an einen Abgrund und präsentiere den Zuhörern meine Seele. Mein Herz liegt sprichwörtlich auf der Zunge und damit will ich überzeugen", erzählt Heinemann.

Vor der Castingshow stand der 26-Jährige allerdings noch nie auf einer Bühne. Normalerweise arbeitet er als Erzieher in einer Kindertagesstätte. Dort veranstaltet er mit den Kleinen sogar Theater- und Medienwerkstätten. Seit gerade mal zwei Jahren hat er eine eigene Band, die sich vor allem an Akustik-Pop und Soul orientiert. Dennoch: Auf der ganz großen Bühne war er bisher noch nie. Umso mehr hat er sich gefreut, "als Underdog-Musiker" nun zu den besten 66 Kandidaten zu gehören. Sein Ziel: "Ich will Dresden ins Finale singen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.10.2012

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