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IIn Dresden-Laubegast entsteht bis Sommer 2013 ein neues kleines Wohngebiet

IIn Dresden-Laubegast entsteht bis Sommer 2013 ein neues kleines Wohngebiet

Dass an der Linzer Straße 2 noch vor einigen Jahren die Turnhalle der gegenüberliegenden 64. Mittelschule stand, daran erinnert heute nichts mehr. Auch die alten Garagen und das frühere Gebäude der Laubegaster Feuerwehr sind verschwunden.

Die Brache ist bereit für etwas Neues. Und in der Tat soll es in zwei Monaten losgehen.

Unter dem Slogan "Laubegaster Gärten" will die "MEIAG Sächsische Immobilien AG" in Kooperation mit der Firma "Palasax" an der Linzer Straße ein neues kleines Wohngebiet aus dem Boden stampfen. Das 3650 Quadratmeter große Grundstück bietet laut MEIAG-Vorstand Thomas Stern künftig Platz für fünf Häuser mit 21 Eigentumswohnungen und eine Tiefgarage. "Wir bauen kleine Gebäude und keine Zehnfamilienhäuser, wie sie derzeit überall entstehen. Dafür setzen wir auf große Grundrisse in den einzelnen Wohnungen und versehen sie mit Garten- oder Dachterrassen", erklärt Stern.

Die Abrissarbeiten seien weitestgehend beendet. Momentan werden noch Bodengutachten ausgewertet, danach können die Bauleute richtig loslegen. Die MEIAG hat die Grundstücke von der Stadt Dresden erworben und die Höhen auf Wunsch des Stadtplanungsamtes niedriger geplant.

Das in Dresden-Johannstadt ansässige Unternehmen investiert rund fünf Millionen Euro in das Projekt "Laubegaster Gärten". Bis Sommer 2013 sollen alle Wohnungen bezugsfertig sein. "Wir gehen davon aus, dass 90 Prozent der Käufer selbst einziehen werden und die übrigen zehn Prozent Kapitalanleger sind und weitervermieten, die Wohnung aber vielleicht irgendwann als Alterssitz anpeilen", sagt Stern.

Dank einer guten Dämmung und eines eigenen kleinen Blockheizkraftwerks auf dem Grundstück erfüllen die Gebäude nach Fertigstellung voraussichtlich den Niedrigenergiehausstandard. Dies ist für Käufer der Wohnungen interessant, da sie in diesem Fall auf günstige Darlehen der KfW-Förderbank hoffen können. "Wir glauben, dass der Standort vor allem für junge Familien interessant ist", meint Stern. "Eine Schule und ein Kindergarten sind unmittelbar in der Nähe, an der Österreicher Straße gibt es Einkaufsmöglichkeiten und zur Elbe läuft man auch nur fünf Minuten."

Zuletzt hat die MEIAG unter anderem das Gebäude Sachsenwerkstraße 69 umgebaut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.05.2012

Christoph Stephan

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