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„Hufewiesen“ in Dresden-Trachau bleiben als Grünfläche erhalten

„Eine grüne Perle für Dresden“ „Hufewiesen“ in Dresden-Trachau bleiben als Grünfläche erhalten

Der Stadtrat hat mit den Stimmen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit die Aufhebung der Bebauungspläne für die sogenannten „Hufewiesen“ in Trauchau beschlossen und gleichzeitig die Verwaltung beauftragt, eine Entwicklung der Fläche als öffentliche Grünfläche vorzubereiten.

Die Hufewiesen besitzen eine wichtige Funktion für das Stadtklima in Dresden, sie bringen Frischluft und Kühlung.“, erklärte Stadträtin Kati Bischoffberger (Grüne)

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Der Stadtrat hat mit den Stimmen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit die Aufhebung der Bebauungspläne für die sogenannten „Hufewiesen“ in Trauchau beschlossen und gleichzeitig die Verwaltung beauftragt, eine Entwicklung der Fläche als öffentliche Grünfläche vorzubereiten.

Mit den Bebauungsplänen sollte eine Wohnbebauung ermöglicht werden. Teilweise stammten die Pläne von Anfang der 1990er Jahre. Da das rund 13 Hektar große Gebiet überschwemmungsgefährdet und mit Flug- und Bahnlärm belastet ist, sei es nicht bebaubar, hieß es. Die finanziellen Mittel für die neuen Überlegungen hat die Stadtratsmehrheit bereits im Doppelhaushalt 2017/18 bereitgestellt, 400 000 Euro stehen in den nächsten beiden Jahren für Parkerweiterungen zur Verfügung. „Die Hufewiesen besitzen eine wichtige Funktion für das Stadtklima in Dresden, sie bringen Frischluft und Kühlung.“, erklärte Stadträtin Kati Bischoffberger (Grüne). Sie würdigte den jahrelangen Einsatz vieler engagierter Menschen in Politik und im Stadtteil, die sich für die Erhaltung der Hufewiesen eingesetzt und damit „eine grüne Perle für Dresden erhalten“ haben. Damit hat sich unter anderem jahrelanges Engagement insbesondere des Hufewiesen Trachau e.V. ausgezahlt.

Kritik gab es aus den Reihen der CDU. Die Mehrheit verzichte auf viele neue Wohnungen, zeigte sich Stadtrat Veit Böhm verwundert. Außerdem habe es bislang keine Verständigung mit dem privaten Besitzer der Fläche gegeben. Böhm habe von diesem bislang keine Bereitschaft für die Parkentwicklung vernommen. Gegenüber dem CDU-Stadtrat habe der Eigentümer erklärt, er wolle die Fläche liegen lassen und einzäunen.

Von I.P.

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