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Lokales Hoher Besuch aus Breslau und Coventry
Dresden Lokales Hoher Besuch aus Breslau und Coventry
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07:36 10.02.2019
Christopher Cocksworth, Bischof von Coventry in Großbritannien, bei einer Predigt in der Frauenkirche. Quelle: Oliver Killig, dpa
Dresden

Anlässlich des „diamantenen Städtepartnerschaftsjubiläums“ spielen das britische Coventry und das polnische Breslau in diesem Jahr eine tragende Rolle bei den Gedenkveranstaltungen zum 13. Februar. Seit 60 Jahren sind die beiden Städte, die im Zweiten Weltkrieg ebenfalls unter Zerstörung litten, mit Dresden partnerschaftlich verbunden.

Zum Jubiläum entsenden Coventry und Breslau hochrangige Delegationen, die an den Gedenkveranstaltungen in Dresden mitwirken. Aus Coventry reisen Lord Mayor John Blundell mit seiner Gattin und der Bischof Christopher Cocksworth an. Daneben kommen die Künstler John Yeadon und Lisa Gunn in die Landeshauptstadt, um gemeinsam mit zwei Dresdner Künstlern die Ausstellung „Condition humaine“ in der Kreuzkirche zu eröffnen. Die Delegation aus Breslau wird von Stadtpräsident Jacek Sutry angeführt.

„Es ist schon lange her, dass so hochrangige Delegationen Dresden besucht haben“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Die Gäste aus Großbritannien und Polen werden am 13. Februar auf dem Heidefriedhof an der Gedenkveranstaltung zum 74. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden teilnehmen und sich abends mit Hilbert am Neumarkt in die Menschenkette einreihen.

Aktuell sind 30 Schüler aus Coventry an der Oberschule „Friedrich Schiller“ zu Gast. Gemeinsam mit ihren Dresdner Banknachbarn beschäftigen sie sich mit dem Thema Frieden.

Cocksworth wird, wie Bischof Waldemar Pytel aus Breslau, am ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Kreuzkirche teilnehmen. Dort liest Andy March, Pfarrer in Coventry, aus seinem Buch „Dreams of Dresden“, das Eindrücke seines Großvaters zum Verhalten der Dresdner Schulkinder während der NS-Zeit beschreibt.

Cocksworth wird am 12. Februar der Busmannkapelle ein Nagelkreuz übergeben. Damit wächst die Zahl dieser Gemeinden, die sich für Frieden und internationalen Austausch starkmachen, in Dresden auf fünf. „Das ist eine ungewöhnlich hohe Zahl“, sagt Hilbert.

Von Tomke Giedigkeit

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