Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Hoher Aufwand für die beste Fassade an der Dresdner Elbe

Richtfest an der Hafenstraße Hoher Aufwand für die beste Fassade an der Dresdner Elbe

„Ich habe mich schon immer gewundert, warum an dieser Ecke niemand baut“, erklärte Bauherr Frank Wießner am Freitag beim Richtfest für 39 neue Wohnungen an der Hafenstraße . Nun wisse er es: Das Genehmigungsverfahren sei wegen der elbnahen Lage und der damit verbundenen Auflagen für den Hochwasserschutz äußerst komplex gewesen.

Oberbauleiter Jens Heldner verlas an der Hafenstraße den Richtspruch.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Der Rohbau für 39 neue Wohnungen an der Hafenstraße ist fertig, am Freitag feierte Bauherr Frank Wießner, Geschäftsführer des Bauunternehmens Max Wiessner, mit Bauleuten, Architekten, Anwohnern und Käufern der Wohnungen Richtfest. „Ich habe mich schon immer gewundert, warum an dieser Ecke niemand baut“, erklärte der Dresdner Unternehmer. Nun wisse er es: Das Genehmigungsverfahren sei wegen der elbnahen Lage und der damit verbundenen Auflagen für den Hochwasserschutz äußerst komplex gewesen.

Das bestätigte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen). „Es gab viele Probleme zu lösen.“ Relativ spät im Verfahren habe die Verwaltung vorgeschlagen, in einem Architektenwettbewerb Alternativen für die Fassaden zu suchen. „Das Ergebnis ist überzeugend“, so der Baubürgermeister. Er sei froh darüber, dass der Bauherr bereit gewesen sei, sich dem Verfahren zu unterziehen. „So lässt sich Baukultur sichern.“

Das Leipziger Büro „Atelier ST“ hat den Wettbewerb gewonnen. Sebastian Thaut, Geschäftsführender Gesellschafter, lobte die Stadt für die vielen Architektenwettbewerbe. „Das ist ein Instrument, um Qualität am Bau zu sichern.“ In anderen Städten werde nicht ein solcher Aufwand wie in Dresden betrieben.

Nicht nur außen, sondern auch im Inneren der Gebäude legt Wiessner Wert auf Qualität. So werden in den beiden Hauseingängen Kunstwerke installiert, wie der Bauunternehmer und Sponsor der Kunstausstellung Ostrale erklärte.

Laut Wiessner sind gut die Hälfte der Wohnungen, die Ende des nächsten Jahres fertiggestellt werden sollen, bereits verkauft. „Alle haben einen Elbblick“, so der Geschäftsführer, der in einem zweiten Bauabschnitt das Karree an der Hafenstraße schließen will. Gegenwärtig arbeite er daran, sich das letzte Baugrundstück für dieses Vorhaben zu sichern.

Von tbh

Voriger Artikel
Mehr aus Lokales
21.11.2017 - 17:46 Uhr

Bis der Platz tatsächlich steht, werden aber noch einige Jahre ins Land gehen. Radebeuls Bürgermeister rechnet in etwa fünf Jahren mit dem Baubeginn.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.