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Lokales Hoffnung für Garagenbesitzer
Dresden Lokales Hoffnung für Garagenbesitzer
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19:15 14.12.2018
Garagenbesitzer mit einem Pachtvertrag aus DDR-Zeiten können jetzt hoffen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Garagenbesitzer, die vor dem 3. Oktober 1990 einen Pachtvertrag für ihre Garage abgeschlossen haben, sollen keine anteiligen Abrisskosten tragen, wenn auf den Garagenhöfen Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Der Stadtrat hat am Freitagabend mehrheitlich auf Initiative der CDU-Fraktion Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) da­mit beauftragt, eine entsprechende Vorlage zu erarbeiten.

Das städtische Wohnungsbauunternehmen Wohnen in Dresden (WiD) hatte von der Stadt mehrere kommunale Garagengrundstücke überschrieben be­­kommen, auf denen Wohnungen ge­baut werden sollen. Die WiD hatte die Hälfte der Abrisskosten auf die Garagenbesitzer umgelegt.

„Die Menschen mussten ihre Garagen räumen und sogar noch Kosten für den Abriss tragen“, erklärte Peter Krüger, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. „Wir wollen den überwiegend äl­teren Menschen Hilfe zukommen lassen und etwas für den sozialen Frieden in der Stadt tun.“

Laut Krüger sind beim Abriss der Garagenanlage in der Friedrich-Ebert-Straße Kosten in Höhe von 22­ 000 Euro angefallen, in der Alemannenstraße 38 000 Euro. Viele Garagenbesitzer seien mit einem Kostenanteil von 750 bis 1000 Eu­­ro überfordert. Die CDU habe Mittel in ihrem Haushaltsentwurf für die nächsten beiden Jahre eingestellt, damit das städtische Wohnungsbauunternehmen die Ab­risskosten nicht tragen müsse, erklärte Krüger.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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