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Lokales Höhenrettung der Feuerwehr übt an der „Sachsenstiege“ in Dresden
Dresden Lokales Höhenrettung der Feuerwehr übt an der „Sachsenstiege“ in Dresden
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13:39 07.12.2017
Rettungsübung an der Sachsenstiege“, einem der schwierigsten Klettersteige Deutschlands.  Quelle: Roland Halkasch
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Dresden

 Am Mittwochabend rückte der Höhenrettungsdienst der Dresdner Feuerwehr zu einer groß angelegten Übung in den Plaunschen Grund aus. Am Felsen unterhalb der Begerburg übten die Feuerwehrleute der Wache Löbtau die Rettung eines Bergsteigers bei Dunkelheit in der Felswand.

Höhenrettung an der „Sachsenstiege“ unterwegs

An der sogenannten „Sachsenstiege“, einem der schwierigsten Klettersteige Deutschlands, wartete der als Opfer getarnte Einsatzleiter auf die Rettung durch seine Kollegen. Die Höhenretter bewegten sich von Dölzschen aus, an einem neu angebrachten Stahlseil gesichert, um die Begerburg herum. Das ist nötig, da der Zugang über das anliegende Privatgrundstück praktisch nicht möglich ist. Über dem „Verletzten“ stieg anschließend ein Höhenretter in die Tiefe und sicherte ihn. Anschließend stieg er mit seinem gestrandeten Kollegen in den Plauenschen Grund ab.

Die Höhenretter der Berufsfeuerwehr über mittlerweile regelmäßig im Plauenschen Grund, seit 2011 ein entkräfteter Bergsteiger gerettet werden musste. Der junge Mann hing damals in rund 30 Meter Höhe fest und kam nicht weiter. Er verständigte die Höhenrettung, die ihn in einem Manöver, ähnlich dem am Mittwochabend, bergen konnte.

Von Roland Halkasch

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