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Lokales Hochwasserschutzwand am Italienischen Dörfchen Dresden zur Probe aufgebaut
Dresden Lokales Hochwasserschutzwand am Italienischen Dörfchen Dresden zur Probe aufgebaut
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15:41 10.04.2016
Die mobile Schutzwand aus Aluminium wird im Ernstfall bei einem Elbpegel von 6,50 Meter aufgebaut.   Quelle: Anja Schneider
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Dresden

 Kein Durchkommen für Autofahrer am Italienischen Dörfchen – und hoffentlich auch nicht für Wasser: Am Sonntag testete die Stadt Dresden die Hochwasserschutzanlage am Terrassenufer. Insgesamt 14 Mitarbeiter des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen bauten die quer über die Straße verlaufende, etwa 1,20 Meter hohe Wand aus Aluminium-Elementen probeweise auf. Matthias Kolitsch, Abteilungsleiter Verkehrsinfrastrukturunterhaltung im Regiebetrieb, war zufrieden: Gravierende Mängel seien nicht festgestellt worden. „Dass die eine oder andere Schraube mal nicht funktioniert, ist bei der Menge völlig normal.“

Die mobile Hochwasserschutzanlage am Italienischen Dörfchen bauten 14 Mitarbeiter der Stadt Dresden am Sonntag probeweise auf.

Die 14 Männer waren seit 6.30 Uhr damit beschäftigt, zunächst die zentnerschweren Abdeckplatten mit einem LKW-Kran vom Kanal unter der Straße zu wuchten und die 28 Meter lange Rinne mit Wasser zu säubern. Anschließend setzten sie die Stützen, verschraubten sie und schoben die je sieben Alu-Dammbalken zwischen die Stützen. „Der Aufbau dient nicht nur zur Wartung, sondern auch als Übung und Schulung für unsere Mitarbeiter“, so Kolitsch. Ob die Alu-Wand bei einem Hochwasser tatsächlich dicht hält, werde allerdings bei einer solchen Aktion wie am Sonntag nicht getestet. Diese Prüfung sei zur Abnahme der Wand erfolgt.

Die Hochwasserschutzanlage zwischen Basteischlösschen und Italienischem Dörfchen wird im Ernstfall bei einem Pegelstand von 6,50 Meter aufgebaut. In der Altstadt gibt es ähnliche Anlagen beispielsweise an der Münz- und der Brühlschen Gasse, an den Treppenaufgängen zum Landtag und an der Hafeneinfahrt. Diese mobilen Anlagen werden aller drei Jahre geprüft, während die Flutschutztore am Kongresszentrum und an der Yenidze einmal jährlich dran sind.

Von Tanja Tröger

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