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Lokales Hochwassergefährdete Kleingärtner bekommen mehr Zeit
Dresden Lokales Hochwassergefährdete Kleingärtner bekommen mehr Zeit
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11:34 13.04.2019
Eine Kleingartenkolonie in Dresden. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance / dpa
Dresden

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) wollte am Donnerstagabend die Stadtratssitzung beenden, da bat CDU-Stadträtin Heike Ahnert ums Wort. Ob es denn möglich wäre, den CDU-Antrag zu den hochwassergefährdeten Kleingärten vielleicht noch schnell zu beschließen? Sie würde auch auf ihr Rederecht verzichten und nicht einmal den Antrag erklären, kündigte Ahnert an und konnte das Parlament erweichen: Im Schnelldurchgang machte der Stadtrat Nägel mit Köpfen und beschloss den Antrag.

Damit erhalten Kleingärtner, die ihre Parzellen aufgeben müssen, bis 2025 eine Entschädigung von 1800 Euro. Ursprünglich sollte das Geld nur bis 2022 fließen. Da aber neue Gutachten zu wasserrechtlichen Fragen in Arbeit sind, hoffen viele Kleingärtner im Dresdner Osten, vielleicht auf ihren Parzellen bleiben zu können. Die Fristverlängerung ermöglicht es ihnen, auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu warten, ohne Einbußen befürchten zu müssen.

Von tbh

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