Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Hochwasser trübt Bilanz von Schloss und Park Pillnitz
Dresden Lokales Hochwasser trübt Bilanz von Schloss und Park Pillnitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:39 09.09.2015
Das Besucherzentrum des Pillnitzer Schlosses stand unter Wasser. Quelle: Schlösserland Sachsen
Anzeige

Einen Strich durch die Rechnung machte insbesondere das Hochwasser im Juni, dem sonst besucherstärksten Monat im Jahr.

Das Hochwasser im Juni 2013:

Als Erfolg können die SBG eine steigende Nachfrage bei den Besucherführungen werten. Aufgrund des Hochwassers mussten der Park sowie das Schloss für elf Tage schließen. Weite Teile des Parks, des Neuen Palais und des Besucherzentrums wurden geflutet. Als der Elbepegel absank, überdeckten braune Schlammassen weite Teile des Areals. Etliche Gebäude waren völlig geflutet, Sanitär- und Heizungsanlagen zerstört. Die Folgen blieben auch in den Monaten nach der Flut noch deutlich sichtbar. So verzeichnete die SBG im Juni der geplanten rund 100.000 Besucher nur die Hälfte.

Auf positive Resonanz stießen im vergangenen Jahr die Führungen. Rund 15.000 Gäste nutzten das Angebot. Dies seien laut SBG rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Der vor der Einführung kritisierte Eintritt in den Sommermonaten bildet unterdessen ein wichtiges Standbein im Gesamtbudget. Schloss und Park Pillnitz erwirtschafteten demnach Einnahmen durch den Ticketverkauf, eigene Veranstaltungen und Führungen in Höhe von rund 750.000 Euro. Der Kostungsdeckungsgrad liege nach Betriebsangaben bei rund 64 Prozent. Der eingenommene Parkeintritt in Höhe von rund 486.000 machte insgesamt 41 Prozent der Einnahmen aus trug somit zu 26 Prozent des Gesamtbudgets bei.

dbr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Russen, Amerikaner und viele andere finden futuristische Prüftechnik aus Dresden hochspannend - und haben der Firma "Highvolt" einen Wachstumsschub beschert: Rund 61 Millionen Euro setzte das an der Marie-Curie-Straße ansässige Unternehmen im vergangenen Jahr weltweit mit seinen Trafo- und Kabelprüfanlagen um, 27 Prozent mehr als im Vorjahr. "Das ist für uns ein neuer Umsatzrekord", sagte Geschäftsführer Ralf Bergmann.

09.09.2015

Wenn Fabian Theissig das Tor seiner Hundeschule aufschließt, die direkt an der Elbe nur einen Steinwurf vom Schillerplatz gelegen ist, eröffnet sich eine von Vierbeinern dominierte Welt.

09.09.2015

"Dieser Orden vom Opernball für die tanzenden Dresdner ist jetzt öffentlich im Rathaus ausgestellt. Der ist ja wichtig. Und wo ist die Goldmedaille, die Dresden als grüne Stadt im europäischen Wettbewerb Entente Florale bekommen hat? Ist die nicht wichtig?" Frank Hoffmann ist sauer.

09.09.2015
Anzeige