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Lokales Hochtechnologie-Nachwuchs wirbt in Dresden um die Gunst von Investoren
Dresden Lokales Hochtechnologie-Nachwuchs wirbt in Dresden um die Gunst von Investoren
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21:14 18.10.2017
Quelle: dpa
Dresden

41 junge Hightech-Unternehmen aus Deutschland und Europa werben derzeit in der Gläsernen VW-Manufaktur Dresden um die Aufmerksamkeit und das Geld internationaler Investoren. Während der „Hightech Venture Days“ stellen sie sich zwei Tage lang etwa 140 Risikokapitalisten, Seniorunternehmern (Business Angels) sowie beteiligungswilligen Technologie-Firmen wie Kuka und Trumpf vor. 21 der Kandidaten kommen aus Deutschland und 20 weitere aus anderen europäischen Ländern. In Summe haben sie einen Kapitalbedarf von rund 300 Millionen Euro.

Neben Neugründungen (Startups) werben bei der Veranstaltung in Dresden auch gewachsene Firmen um die Gunst der Risikokapitalisten. „c-LEcta“ aus Leipzig zum Beispiel schreibt sogar schon Gewinne. Die 50-köpfige Firma stellt auf biotechnologischem Wege Lebensmittelzusätze her, die nach eigenen Angaben schmackhafter und gesünder sind als die herkömmlichen Zutaten. Als nächstes wollten die Sachsen ein neues Produkt auf den Markt bringen, den Vertrieb ausbauen. Dafür brauchen sie aber mehr Geld, als die c-LEcta-Gewinne hergeben.

„Wir waren allerdings überrascht, wie schwierig es ist, neue Investoren zu finden, obwohl wir profitabel sind und namhafte Kunden haben“, sagte Geschäftsführer Marc Struhalla gegenüber DNN. Dem einen Anleger-Fonds waren die Sachsen zu groß, dem anderen zu klein, wieder andere Risikokapitalisten hatten sich so hochspezialisiert, dass c-LEcta nicht in ihr Raster passte, erzählt Struhalla leicht entnervt. Aufgeben wollen sie aber nicht: „Deshalb gucken wir uns nun hier bei den Hightech Venture Days in Dresden nach europäischen, nach internationalen Investoren um.“

Von Heiko Weckbrodt

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