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Hochschulcampus der HTW Dresden schließt sich

Neubau an der Strehlener Straße Hochschulcampus der HTW Dresden schließt sich

Der Campus der Hochschule für Wirtschaft und Technik soll sich schließen. Der Freistaat Sachsen hat jetzt für den Neubau einen Architektenwettbewerb durchgeführt, bei dem ein Dresdner Büro den ersten Preis erringen konnte. Der Entwurf setze einen neuen städtebaulichen Akzent.

Neuer städtebaulicher Akzent: der preisgekrönte Entwurf.
 

Quelle: SIB

Dresden. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) soll einen geschlossenen Campus erhalten. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) plant den Neubau eines Lehr- und Laborgebäudes auf einer bisher als Parkplatz genutzten Fläche an der Strehlener Straße und Andreas-Schubert-Straße. Der SIB hat einen Architektenwettbewerb ausgelobt und 20 Büros zu dem zweistufigen Verfahren eingeladen, teilte Sprecherin Petra Brommer mit.

Das Büro Rohdecan Architekten aus Dresden setzte sich mit seinem Entwurf durch und erhielt den 1. Pries. Die Enwurfsidee vollende die orthogonale Struktur der bestehenden Campusarchitektur, so Brommer. Ein L-förmiger, viergeschossiger Bauhauptkörper mit einer zweigeschossigen Krone solle den bestehenden HTW-Campus begrenzen. Der Neubau setze damit einen neuen städtebaulichen Akzent und sei gleichzeitig ein selbstbewusstes Gegenüber zum Zentralgebäude der HTW.

Das neunköpfige Preisgericht aus freien Architekten, Fachleuten des Finanzministeriums und Wissenschaftsministeriums, der HTW und des SIB tagte am Dienstag und vergab unter Vorsitz von Professor José Mario Guiterez Marquez zwei Preise und drei Anerkennungen. Der SIB hat die Preisträger zu einem Verhandlungsverfahren eingeladen.

Auf einer Fläche von 8220 Quadratmetern sollen in dem Neubau ein Baustofftechnikum mit Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrs- und Wasserbau, Lehrkabinette, der Werkstattbereich der Fakultät Gestaltung, Büroarbeitsplätze, PC-Pools mit Serverräumen der Fakultät Informatik-Mathematik sowie Archivflächen entstehen. Das Bauvorhaben sei ein Pilotprojekt für die Anwendung von Kriterien des nachhaltigen bauens im Hochschulbau Sachsens.

Vom 27. September bis zum 11. Oktober werden die beim Architektenwettbewerb eingereichten 17 Arbeiten ausgestellt. Sie können von 8 bis 18 Uhr im Präsentations- und Ausstellungsbereich der HTW im Erdgeschoss des Zentralgebäudes am Friedrich-List-Platz 1 ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung findet am 27. September um 10 Uhr statt, kündigte Brommer an.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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