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Lokales Hochhaus soll kleiner werden
Dresden Lokales Hochhaus soll kleiner werden
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13:01 18.05.2018
Raoul Schmidt-Lamontain Quelle: Dietrich Flechtner/Archiv
Dresden

Eines, erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag vor dem Stadtrat, werde nicht passieren: Das verwilderte Grundstück am Lennéplatz werde nicht im Sinne der Ideen von Lenné mit villenartigen Gebäuden bebaut. „Das lässt die irreversible Insellage des Grundstücks zwischen drei Hauptverkehrsstraßen nicht zu.“ Erforderlich sei eine eigenständige städtebauliche Lösung, die mit einer Blockbebauung erreicht werde. So seien Siebengeschosser sowie eine Hochhausscheibe geplant.

Dieses Hochhaus, dessen Höhe von ursprünglich geplanten 59 Meter auf 35 Meter reduziert werde, solle im Kreuzungsbereich so angeordnet werden, dass die schmale Gebäudeseite zur Bürgerwiese zeige, erklärte der Baubürgermeister auf Anfrage des Linke-Baupolitikers Tilo Wirtz.

Wirtz hatte darauf verwiesen, dass der Ortsbeirat Altstadt das Bauvorhaben in Bausch und Bogen abgelehnt hat und dass das Landesamt für Denkmalschutz gegen das Projekt Sturm laufe. Wieso es nicht gelinge, ein Einvernehmen mit der Landesbehörde herzustellen, wollte Wirtz wissen. Das würde einen komplett neuen städtebaulichen Entwurf bedeuten, entgegnete Schmidt-Lamontain.

Anders sei es nicht möglich, die Forderungen des Landesamtes zu erfüllen. Der Baubürgermeister verwies darauf, dass den Grundstückseigentümern nach einem Bebauungsplan aus dem Jahr 2000 eine Bruttogeschossfläche von 73 000 Quadratmetern zustünde. Mit geändertem Plan seien es nur 65 000 Quadratmeter.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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