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Lokales Hitzewelle lockt Dresdner in die Freibäder
Dresden Lokales Hitzewelle lockt Dresdner in die Freibäder
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18:03 09.09.2015
Bei sommerlichen Temperaturen sind die Außenanlagen des Georg-Arnhold-Bades gut besucht. Quelle: Stephan Hönigschmid
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Da ist es kein Wunder, dass sich die Menschen abkühlen möchten und in Scharen in die acht derzeit geöffneten Freibäder strömen.

„Obwohl man bei uns im Innenbereich auch bei schlechtem Wetter baden kann, läuft es jetzt bei der Hitze besonders gut. Wir haben jeden Tag ein volles Haus. So kann es die nächsten Wochen weitergehen“, freut sich der stellvertretende Badebetriebsleiter des Georg-Arnhold-Bades, Dirk Willkowski. Bestätigt wurde dieser Eindruck durch eine Schlange von etwa 60 Besuchern, die sich am Dienstag kurz nach der Öffnung vor dem Bad gebildet hatte.

In dieser Saison strömten bisher mehr als 120.000 Gäste in die Dresdner Freibäder, rund 28.000 weniger als im Vorjahr. Neben dem schlechten Wetter zu Saisonbeginn sorgen vor allem die Folgen des Juni-Hochwassers für die schlechteren Zahlen. Das Stauseebad Cossebaude und das Strandbad Wostra sind momentan geschlossen. Mit 79.800 beziehungsweise 40.100 Gästen gehörten sie im Vorjahr zu Dresdens beliebtesten Bädern. Zumindest bei letzterem gibt es aber eine positive Nachricht. Ab Mitte August soll das Strandbad Wostra wieder allen Badewilligen zur Verfügung stehen.

In der Zwischenzeit konkurrieren die übrigen Bäder um die Gunst der Wasserratten. Besonders hoch im Kurs steht das Freibad in Mockritz. Mit knapp 23.000 Besuchern ist es in diesem Jahr bisher das meistbesuchte Bad. Platz zwei geht zur Halbzeit an das FKK-Luftbad in Dölzschen mit etwa 9000 Gästen.

Dort ordnen die Verantwortlichen die guten Zahlen realistisch ein: „Wir haben in diesem Jahr eine Menge Zuwachs, weil in Cossebaude und Wostra die FKK-Bereiche nicht zur Verfügung stehen“, sagt Badebetriebsleiter Marco Weiher. Abgesehen davon kämen die Gäste wegen der ruhigen Atmosphäre und dem schönen alten Baumbestand, der Schatten spendet, vorbei. „Einige freuen sich auch über die Aussicht über die Stadt, die sie von unserem Bad aus haben“, so Weiher.

Stephan Hönigschmid

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