Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Hitze schwächt Multiple Sklerose-Erkrankte
Dresden Lokales Hitze schwächt Multiple Sklerose-Erkrankte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:36 03.08.2018
(Symbolbild). Quelle: imago/MiS
Dresden

Multiple Sklerose-Erkrankte leiden besonders unter der aktuellen Hitze, denn die hohen Temperaturen führen zu einer Verschlechterung ihrer Beschwerden: Müdigkeit und Benommenheit nehmen zu. Darauf weisen Experten aus dem Multiple Sklerose Zentrum am Zentrum für klinische Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus hin. „Das hängt mit den Folgen der Multiplen Sklerose als entzündliche Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks zusammen“, sagt Prof. Dr. Tjalf Ziemssen, Direktor am MS-Zentrum. „Dort bilden sich nach Abheilen der aufgetretenen Entzündungsherde Narben im Bereich der Nervenfasern, die bei Erhöhung der Körpertemperatur schlechter die Informationen weiterleiten können und somit zum Wiederauftreten von Beschwerden führen können.“ Dies ist aber kein Krankheitsschub im eigentlichen Sinne, sondern ein sogenannter Pseudoschub, der auch als Uhthoff-Phänomen beschrieben ist. Die Beschwerden können durch das Tragen von Kühlkleidung und viel Trinken begrenzt werden. Alternativ können Füße und Arme in eine Schüssel mit kaltem Wasser getaucht werden.

Von DNN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wegen privater Bauvorhaben verkehren Straßenbahnen der Linie 9 am Montag verkürzt. Von Dienstag bis Donnerstag werden sie tagsüber umgeleitet. Zwei Haltestellen können dadurch nicht bedient werden.

03.08.2018

17 Tage früher als im Vorjahr freut sich das Krankenhaus St. Joseph-Stift über die 1000. Geburt des Jahres 2018. Der kleine Junis kam am Dienstag, dem 31. Juli, um 19 Uhr im Kreißsaal des Krankenhauses auf die Welt.

03.08.2018

Kritische Worte: Der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow, spricht im DNN-Interview über die Zukunft der Stasiakten-Behörde und Benachteiligungen für Dresden. Leipzig sieht er in diesem Zusammenhang als „Sachsenrandgebiet“.

03.08.2018