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Lokales Hintertürchen für Linksabbieger auf der Königsbrücker
Dresden Lokales Hintertürchen für Linksabbieger auf der Königsbrücker
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15:00 26.04.2017
An der Kreuzung zum Bischofsweg wird man nach dem Ausbau nicht mehr link abbiegen können. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Mit dem beschlossenen Sanierungskonzept „8.7“ der Königsbrücker Straße wird zukünftig auch das Linksabbiegen in stadtauswärtiger Richtung auf den Bischofsweg Geschichte sein. Wer ins Hechtviertel will, muss dann entweder über die Lößnitzstraße oder die Katharinenstraße links abbiegen. Das wiederum missfällt vielen Bewohnern und Anliegern.

Bei der Informationsveranstaltung der Stadt zum Planungsstand der Königsbrücker Straße am Montagabend kritisierten viele Teilnehmer deshalb den Wegfall der jetzigen Abbiegerspur als unnötig. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/ Die Grünen) hingegen erklärte die Notwendigkeit des Neugliederung, lies sich dabei aber ein Hintertürchen offen.

So sei durch die Verlegung der Straßenbahnhaltestelle direkt vor die Schauburg und die barrierefreien Einstiege eine Linksabbiegerspur derzeit ausgeschlossen, weil diese sowohl die Straßenbahnen als auch das recht kompliziert geplante Netz aus Rad-, Fuß- und Autostreifen über den Bischofsplatz zu sehr einschränken würde. So hätte diese Variante keine Chance im Planfeststellungsverfahren. Stattdessen soll auf der gemeinsamen Bahn- und KFZ-Linie ein Sperrstreifen eingerichtet werden.

Dieser Streifen sei aber laut dem Baubürgermeister, sofern die Straße so einmal fertiggestellt wird, nicht in Stein gemeißelt. „Wenn die Prognosen stimmen und sich das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich wie geplant verringert, könnte man in einigen Jahren jederzeit die Markierung ändern und nachträglich wieder eine Linksabbiegerspur installieren“, so der Baubürgermeister.

Von DNN

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