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Hilbert fordert Ausbau von Schüleraustauschprogrammen

Austauschbörse im Rathaus Hilbert fordert Ausbau von Schüleraustauschprogrammen

Zehn Monate nach Einführung des Förderprogrammes „SchüleRaustausch“hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) Bilanz zur bisherigen Umsetzung des Programmes gezogen und fordert gleichzeitig eine Budgeterhöhung im Dresdner Stadtrat.

Dirk Hilbert will dem Dresdner Stadtrat vorschlagen, das bisherige Budget für das Schüleraustauschprogramm im nächsten Doppelhaushalt zu erhöhen.

Quelle: dpa

Dresden. Zehn Monate nach Einführung des Förderprogrammes „SchüleRaustausch“hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) Bilanz zur bisherigen Umsetzung des Programmes gezogen: „Wir sind angetreten mit dem Ziel, vor allem Ober- und Berufsschülern unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern einen Aufenthalt im Ausland zu ermöglichen. Sie sollen Altersgenossen aus anderen Kulturen kennenlernen können und eine Fremdsprache auch mal außerhalb des Klassenzimmers im ‚echten Leben‘ anwenden.“

Er berichtet von positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und betont andererseits, dass mit dem Programm bisher nur ein kleiner Teil der Dresdner Schulen erreicht wurde. Aus diesem Grund schlägt er dem Dresdner Stadtrat vor, das bisherige Budget für das Austauschprogramm von 200.000 Euro im nächsten Doppelhaushalt zu erhöhen.

Bislang beteiligten sich zwei Oberschulen und zwei Berufsschulen, eine Förderschule, ein Gymnasium und eine freie Schule – einige gleich mit mehreren Austauschen – an dem Programm. Die Reisen führten in Dresdens Partnerstädte Breslau, St. Petersburg und Straßburg sowie in weitere Städte in Frankreich, Indien und Südkorea. Während den Auslandsaufenthalten beschäftigen sich die Schüler mit Projekten zum Ersten Weltkrieg, dem Reformationsjubiläum und dem Einfluss neuer Medien auf die Meinungsbildung.

Zur Vernetzung interessierte Schulleiter, Lehrer, Schüler und Eltern findet am Montag, 22. Januar, ab 16 Uhr eine Austauschbörse im Plenarsaal des Dresdner Rathauses statt. Dort berichten Schüler und Lehrer, die sich schon am Schüleraustausch beteiligt haben, über ihre Austauschprojekte. Seit März 2017 können Schulen oder ihre Fördervereine einen Antrag für die Förderung konkreter Austauschprojekte beantragen. Wichtig dabei ist, dass sich der Austausch nicht allein im touristischen Bereich bewegt, sondern einen thematischen Schwerpunkt verfolgt.

Mehr Informationen gibt es im Netz unter www.dresden.de/europa.

Von Aaron Wörz

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