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"Herz statt Hetze" und Pegida - Alle Infos im DNN-Liveticker

19. Oktober in Dresden "Herz statt Hetze" und Pegida - Alle Infos im DNN-Liveticker

Ausnahmezustand in Dresden. Zum Einjährigen von Pegida und den Gegendemos unter dem Motto "Herz statt Hetze" waren am Montagabend mehr als 30.000 Menschen unterwegs. Während der vier Sternläufe und der Pegida-Kundgebung blieb alles ruhig. Danach jedoch eskalierte die Lage.

Quelle: Montage

Dresden. Ausnahmezustand in Dresden. Zum Einjährigen von Pegida und den Gegendemos unter dem Motto "Herz statt Hetze" waren am Montagabend mehr als 30.000 Menschen unterwegs. Während der vier Sternläufe und der Pegida-Kundgebung blieb alles ruhig. Danach jedoch eskalierte die Lage.

23.53 Uhr Und auch die Fotogalerie der Gegenproteste wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Mit einem Sternmarsch aus vier Demonstrationszügen protestieren Tausende gegen die Pegida-Bewegung. Fotos: DNN/dpa

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23. 41 Uhr Uns sind keine weiteren Vorfälle in der Stadt bekannt. Dafür haben wir inzwischen die ersten Fotos rund um Pegida zusammengestellt.

In der Dresdner Innenstadt wird am Montagabend Ausnahmezustand herrschen. Zum Einjährigen der fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen werden Zehntausende in der Stadt erwartet. Fotos: DNN/dpa

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23.14 Uhr Während sich die Lage in Dresden offenbar beruhigt hat, möchten wir noch ein Video rechter Ausschreitungen von ca 21.30 Uhr in Höhe Am Zwingerteich nachreichen.

23.05 Uhr Die Veranstalter der Postplatzkonzerte erheben schwere Vorwürfe gegenüber der Polizei. Tatsächlich war der Postplatz während der Abreise von Pegida fast ohne Polizei. 30 gewaltbereiten Hools standen zwischenzeitlich nur zehn Beamte gegenüber. Das Postplatzkonzert musste daher auch vorzeitig abgebrochen werden.

22.57 Uhr Die Straßenbahnen fahren wieder normal. Die Lage in Dresden normalisiert sich.

22.50 Uhr Laut RT deutsch (Ruptly) wurde ein Mitarbeiter des Senders bei Pegida zusammengeschlagen. Einer unserer Kollegen hat zudem beobachtet, wie ein Pegida-Ordner einen Fotografen festhielt und ihm die Kamera abgenommen hat.

 

22.45 Uhr Die Rechtsextremen, die sich vorhin am Postplatz die Auseinandersetzung mit der Polizei lieferten, sind offenbar in Richtung "Ackis" gezogen. Eventuell handelt es sich um eine Gruppe, die laut SZ-Informationen am Bahnhof Mitte zwei Marrokaner verletzt hat.

22.37 Uhr Am Bischofsplatz ist ein Zusammenstoß zwischen Rechts und Links bestätigt. Es flogen Steine, offenbar wurden auch Autos beschädigt. Eventuell gab es auch Verletzte, Krankenwagen vor Ort. Auch am Albertplatz soll es kurz gekracht haben.

22.30 Uhr Die Lage in Dresden ist weiter extrem unübersichtlich. Von verschiedenen Stellen werden Scharmützel gemeldet. Wir versuchen Infos zu verifizieren. Aber: Der Schutz unserer Kollegen geht absolut vor, an manche Ecken können und wollen wir unsere Reporter im Moment nicht mehr schicken.

22.09 Uhr Unser Reporter meldet aus der Walpurgisstraße: Hier brennt nichts.

22.06 Uhr Die Rechten ziehen jetzt die Wilsdruffer Straße entlang in Richtung Pirnaischer Platz. Die Polizei läuft hinterher.

22.00 Uhr Am Postplatz laufen derzeit heftige Ausschreitungen zwischen Polizei und Hooligans. Pyrotechnik fliegt, Polizei und Personen rennen herum. An der Altmarktgalerie liefern sich Hooligans und Polizei Scharmützel. Beobachtern zufolge sollen die Gewaltbereiten aus Richtung Freiberger Straße gekommen sein. An der Walpurgisstraße sollen mehrere Autos brennen.

21.55 Uhr Am Postplatz treffen Gegendemonstranten ein, die zuvor in der Ecke Landtag/Packhofstraße waren. Sie berichten von Böller- und Steinwürfen aus den abreisenden Pegida-Reihen.

21.51 Uhr Alle offiziellen Veranstaltungen sind beendet. Der Theaterplatz ist leer, auf dem Schloßplatz sammeln sich Gegendemonstranten für den gemeinsamen Rückweg. An zahlreichen Orten in der gesamten Innenstadt gibt es Rangeleien zwischen Rechten und Linken. Dresden nazifrei meldet via Twitter, dass sich am Bahnhof Mitte bewaffnete und gewaltbereite Pegida-Anhänger sammeln, um Menschen anzugreifen.

21.38 Uhr Polizei fährt Wasserwerfer auf die Ostra-Allee. Rund ums Haus der Presse und die Maxstraße sind offenbar sehr viele gewaltbereite Hooligans unterwegs.

21.36 Uhr Polizei zieht auch Kräfte am Postplatz zusammen und hat die Ostra-Allee zwischen Postplatz und Zwingerteich abgeriegelt. In Höhe des Hauses der Presse kracht es mächtig: Pyrotechnik in Größenordnungen wird gezündet.

21.33 Uhr Polizei zieht Kräfte hinterm Landtag beim Maritim-Hotel zusammen, beobachtet unser Reporter. Der Hauptanteil der Pegida-Teilnehmer zieht rechts und links vom Landtag vorbei. Dort, wo sich die beiden Züge wieder vereinen, könnte es offenbar brenzlig werden. Jetzt fliegen dort Böller, Feuerwerk und wohl auch andere Gegenstände.

21.32 Uhr dpa meldet: Beim Abzug von Pegida-Anhängern ist es nach der Kundgebung in Dresden zu Zwischenfällen gekommen. Als die Polizei versuchte, eine Demonstration von Pegida-Gegnern zurückzudrängen, wurde sie von hinten mit Pyrotechnik angegriffen, wie dpa-Reporter beobachteten. Mehrere Böller wurden auf Polizisten geworfen. Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar.

21.30 Uhr Postplatzkonzerte jetzt offiziell beendet, weil die Polizei die Veranstaltung nicht absichern kann, so die Veranstalter. Man wolle versuchen, gemeinsam den Platz zu verlassen.

21.23 Uhr Lage am Postplatz laut unserem Reporter vorübergehend entschärft, Polizei rückte mit ein paar mehr Beamten an und konnte die Hooligans zunächst zurückdrängen. Aber weiterhin laufen zahlreiche Pegida-Anhänger vorbei, teilweise gewaltbereit. Polizei hat offenbar nicht genügend Kräfte, um die Lager voneinander getrennt zu halten.

21.20 Uhr Lage am Postplatz brenzlig: Laut Augenzeugenberichten laufen Pegida-Anhänger und Hooligans durch die Gegendemonstranten und versuchen zu provozieren. Nur sehr wenig Polizei vor Ort.

21.15 Uhr Durchgezählt geht von 15.000 Gegendemonstranten aus

21.14 Uhr Alles Konzentriert sich jetzt auf die Schlossstraße und das Terrassenufer

21.14 Uhr Unser Reporter berichtet: Polizei hat Wege über Fürstenzug, Terrassenufer und Schloßstraße freigemacht und gesperrt, damit Pegida-Anhänger den Theaterplatz verlassen können. Die Blockaden an der Schloßstraße/Ecke Taschenberg und  an der Sophienstraße sind wieder weg.

21.01 Uhr Polizei twittert Richtigstellung

20.54 Uhr Polizei mit Infos zu schwerverletztem Pegida-Anhänger: Der Mann sei am Montagabend auf dem Weg zur Kundgebung der islamfeindlichen Bewegung am Theaterplatz angegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Dass dabei eine Eisenstange benutzt wurde, wie es in einem Medienbericht hieß, schloss er aus. (dpa)

20.46 Uhr Pegida-Kundgebung beginnt sich scheinbar aufzulösen, die meisten Teilnehmer verlassen den Theaterplatz offenbar in Richtung Landtag oder Terrassenufer

20.38 Uhr Polizei räumt Blockade auf der kleinen Packhofstraße

20.34 Uhr offenbar Blockaden am Terrassenufer und Devrientstraße

20.34 Uhr Auseinandersetzung zwischen Gegendemonstranten und Polizei an der Maxstraße

20.25 Uhr Statement von Grünen-Landesvorstandssprecher Jürgen Kasek auf dem Schlossplatz: "Wir sind ausdrücklich heute hier, um gemeinsam mit euch Dresdnern aufzustehen und euch diese wunderbare Stadt zurückzuholen und deutlich zu machen: Auch in Dresden ist kein Platz mehr für Intoleranz und Menschenfeindlichkeit. Nazi-Strukturen bekämpft man nicht im Konjunktiv. Wir freuen uns, dass von einem breiten Bündnis mit dem heutigen Tag eine sichtbare Alternative zur Realität von Pegida geschaffen wird, dass Pegida nicht umhin kommt zu sehen und zu spüren, dass es deutlichen Gegenwind gibt, dass Dresden alles daran setzen wird, diese Hetze wieder aus der Stadt zu vertreiben. Der Weg von "Sorge" zu Gewalt ist kürzer als der Weg von Dresden nach Heidenau."

20.32 Uhr Pirincci, Redner bei Pegida, hetzt in seiner menschenverachtenden Rede gegen den "Scheißstaat" und "KZ, die außer Betrieb sind"

Update der Polizei von 19.40 Uhr:

20.20 Uhr Der Deutsch-Türke Akif Pirinçci sagte in seiner Rede vor Pegida: "Leider sind die KZs außer Betrieb."

20.10 Uhr Abreise bei Pegida beginnt, Polizei räumt Schlossplatz dafür

20.06 Uhr Nun spricht Tatjana Festerling bei Pegida

19.56 Uhr Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD): "Wir müssen ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit setzen. Das möchte ich als Wissenschafts- und Kunstministerin mit meiner Anwesenheit hier heute unterstützen!"

19.52 Uhr Polizei lässt Demozug vom Bhf. Neustadt nicht auf den Schlossplatz, Demonstranten stehen auf Augustusbrücke und Brühlscher Terrasse

19.51 Uhr Bachmann kündigt nun Pegida-Hymne an, die eigens für diesen Anlass komponiert wäre

19.48 Uhr Bachmann will de Maiziere wegen Volksverhetzung verklagen

19.48 Uhr Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU): „Wir sind mit mehr als 1000 Beamten im Einsatz, wir haben die Hilfe von sechs Bundesländern und der Bundespolizei.“ 

19.46 Uhr dpa meldet: An den vier Gegendemonstrationen, die aus verschiedenen Richtungen sternförmig in die Altstadt zogen, nahmen laut "Durchgezählt" mindestens 14.000 Menschen teil. Die Polizei sprach von einer „emotionsgeladenen“ Situation.

19.44 Uhr Polizei schleust immer wieder Kleingruppen zu Pegida, Gegendemonstranten werden teilweise nicht auf den Schlossplatz gelassen von der Polizei. Bei Pegida sprechen neben Bachmann auch Redner aus Tschechien und der Niederlande. Es laufen Videos von Pegida-Demo.

19.39 Uhr beste Stimmung bei #HerzstattHetze auf dem Neumarkt, der ganze Platz ist voll

19.29 Uhr Polizei bestätigt mehrere Verletzte auf beiden Seite, es gab schwere Rangelei hinterm Landtag

19.23 Uhr Studentische Initiative "Durchgezählt" meldet 15.000 bis 20.000 Menschen bei Pegida auf dem Theaterplatz. Methode: Flächenschätzung.

19.21 Uhr Polizei meldet schwerverletzten Pegida-Anhänger. Er wurde mit einer Eisenstange geschlagen.

19.17 Uhr Polizeikräfte trennen zwischen Theater- und Schloßplatz die Pegida-Kundgebung von den Gegendemonstranten. Kaum ein Rein- und Rauskommen möglich.

19.15 Uhr Der Demozug vom Straßburger Platz ist spontan zum Postplatz weitergezogen und in diesen Minuten dort angekommen.

19.12 Uhr Unser Reporter zu den Auseinandersetzungen hinterm Landtag: Von der Devrientstraße aus hatten etwa 50 Hooligans versucht, Gegendemonstranten anzugreifen, und Böller von der Marienbrücke geworfen.

19.07 Uhr Laut aktueller Schätzungen von "Durchgezählt" nahmen rund 11.000 Gegendemonstranten am Sternmarsch teil, meldet dpa.

19.06 Uhr Die Stimmung rings um den Theater- und Postplatz ist sehr angespannt, überall knallt und kracht es, so unsere Reporter vor Ort.

19.05 Uhr Unser Reporter berichtet: Etwa 150 Gegendemonstranten wollten vom Park hinter dem Zwinger zu Pegida auf den Theaterplatz durchdringen, wurden aber von Polizisten und Pferden zurück in die Grünanlage gedrängt.

18.49 Uhr Lutz Bachmann hat die Pegida-Jubiläums-Kundgebung eröffnet.

18.48 Uhr Mehrere Kulturinstitutionen und Kirchen in der Dresdner Innenstadt haben um 18.30 Uhr ihre Außenbeleuchtungen gelöscht. Mit der Aktion "Licht aus!" wolle man gegen Fremdenfeindlichkeit und Hassreden protestieren und vermeiden, dass man als Kulisse für Fremdenfeindlichkeit diene, teilten die Leiter der Kulturstätten mit. Beteiligt haben sich u.a. die Semperoper, das Staatsschauspiel, die Hochschule für Bildende Künste, Stadt-, Verkehrs- und Hygiene-Museum, die Staatlichen Kunstsammlungen, die Kreuzkirche sowie die Gläserne Manufaktur.

18.45 Uhr Der Demozug aus der Neustadt ist am Schloßplatz angekommen.

18.43 Uhr Von Pegida sind Böller in Richtung Polizei geworfen worden.

18.38 Uhr Rund ums Schloss, auf Schloß- und Theaterplatz fliegen die ersten Böller, berichten unsere Reporter.

18.35 Uhr Der Demozug vom Bahnhof Neustadt ist erst gegen 18 Uhr mit einer Stunde Verspätung gestartet. Mindestens 3000 Menschen sollen dabei sein, so Augenzeugen.

18.33 Uhr Pegida kann derzeit gerade einmal 8000 Menschen versammeln, Bachmann hetzt gegen Merkel, also nichts Neues bei Pegida

Quelle: dpa

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18.31 Uhr dpa meldet: Auf der Pegida-Kundgebung hat ein Demonstrant ein Plakat mit einer Fotomontage von Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer nazi-ähnlichen Militäruniform mitgeführt. Nach Medieninformationen griff die Polizei den Mann am Montag auf. Das Plakat erinnert an Nazi-Bilder, auf einer roten Armbinde war allerdings ein Euro-Zeichen abgebildet.

18:29 Uhr 3500 Leute im Sternmarsch ab Straßburger Platz dabei

18.26 Uhr erste Rangeleien zwischen Postplatz und Theaterplatz mit der Polizei, melden unsere Reporter

18.18 Uhr Polizei mit Großaufgebot bei Pegida, angespannte Stimmung auf dem Theaterplatz

18.11 Uhr Theaterplatz füllt sich mit Pegida-Teilnehmern

18:02 Uhr Demozug ab Bh. Mitte setzt sich in Bewegung. Unter ihnen Staatsministerin Petra Köpping: "Ich möchte, dass wir die Spaltung unsere Gesellschaft überwinden und wieder aufeinander zugehen. Mit Herz!", Zwischenkundgebung am Haus der Presse geplant

17.51 Uhr Tausende Teilnehmer von #HerzstattHetze auf dem Altmarkt

Erste Fotos der Gegendemonstrationen

Mit einem Sternmarsch aus vier Demonstrationszügen protestieren Tausende gegen die Pegida-Bewegung. Fotos: DNN/dpa

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17:49 Uhr Klares Zeichen der Staatsministerinnen Köpping und Klepsch, deutlich mehr als 1000 Leute am Bh. Mitte

17:41 Uhr erste Teilnehmer bei Pegida am Theaterplatz treffen ein

17: 31 Uhr gute Stimmung am Bahnhof Mitte, rund 500 Leute, die Staatsminister Martin Dulig und Petra Köpping (beide SPD) sind auch eingetroffen

17:30 Uhr im Zug von TU auch die Grünen Politiker Valentin Lippmann und Bundesvorsitzende Simone Peter

17:19 Uhr rund 700 Leute am Neustädter Bahnhof

17.18 Uhr rund 300 Leute am Bahnhof Mitte versammelt, Sternmarsch geht dort 17.30 Uhr los

17.15 Uhr Starkes Zeichen der Semperoper Dresden

17.12 Uhr TU-Sternmarsch erreicht jetzt das UFA-Kino, Stimmung sehr ruhig und gut

17:02 Uhr Sternmarsch ab TU Dresden: Es laufen rund 3000 Leute mit nach ersten Schätzungen

16.54 Uhr Lutz Bachmann ist am Theaterplatz eingetroffen

16.53 Uhr erster Sternmarsch ab der TU Dresden ist in vollem Gange

15.53 Uhr rund 1000 Beamte sind heute Abend im Einsatz. Der Theaterplatz ist bereits abgesichert.

In der Dresdner Innenstadt wird am Montagabend Ausnahmezustand herrschen. Zum Einjährigen der fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen werden Zehntausende in der Stadt erwartet. Fotos: DNN/dpa

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15.25 Uhr Großes Polizeiaufgebot auf dem Theaterplatz. Pegida baut inzwischen seine Bühne auf. Unterdessen wurde bekannt, dass es definitiv keine fünfte "Herz statt Hetze"-Demo gibt. Die sollte ursprünglich vom Ostragehege bis zum Italienischen Dörfchen führen.

14.40 Uhr: Um 16.20 Uhr startet an der TU Dresden die erste von vier Demos von "Herz statt Hetze". Am Abend laufen dann alle vier Demos in die Innenstadt, nach Abschluss gibt es auf dem Postplatz eine Neuauflage der Postplatzkonzerte.

14.20 Uhr: Die Lage in Dresden ist noch ruhig. Noch weist fast nichts auf den Abend hin. Das wird sich spätestens 17 Uhr ändern. Pegida und die Gegendemos sorgen dann im 26er-Ring für massive Verkehrsbehinderungen. Wer kann, sollte mit seinem Auto dann die Innenstadt meiden.

13.15 Uhr: Auf der Facebook-Seite "Bündnis für ein offenes Dresden" des Vereins "Dresden - place to be" laufen weiter zahlreiche Botschaften der Dresdner ein. Unter dem Hashtag #IchBinDresden zeigen Politiker, Promis und viele Bürger Nein zu Pegida. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Alle Seiten hoffen, dass es heute ruhig bleibt, jedoch werden sowohl bei Pegida als auch auf der Gegenseite auch gewaltbereite Teilnehmer erwartet. Erst am Wochenende machte ein Aufruf von Hooligans Schlagzeilen, der zur Reise nach Dresden aufruft. Die Polizei wird mit einer vierstelligen Zahl von Beamten im Einsatz sein.

Bereits am Vormittag ist die Stimmung in Dresden angespannt. In der Nacht zum Sonntag wurde in Übigau eine Blockade angegriffen, mit der Anwohner seit Wochen den Einzug von Flüchtlingen in eine Turnhalle verhindern. In der Nacht zum Montag wurde dann im nahen Mickten ein linkes Wohnprojekt angegriffen. Zudem wurde am Montagmorgen das Reiterdenkmal auf dem Theaterplatz mit Farbe beschmiert und mit Anti-Pegida-Aufklebern versehen. Auch am Goldenen Reiter klebte laut Polizei ein Plakat.

Politiker fast aller Parteien haben sich im Vorfeld des heutigen Tages mit deutlichen Worten an die Menschen gewandt, nicht zu Pegida zu gehen. "Inzwischen ist völlig eindeutig, diejenigen, die das organisieren, sind harte Rechtsextremisten", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU). „Wer Galgen und Hitlerbärten hinterher läuft, für den gelten keine Ausreden mehr“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).

DNN

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Eskalation am späten Abend

Bis zu 15.000 Menschen haben am Montagabend gegen das einjährige Jubiläum des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses demonstriert. Während es trotz rechter Provokationen rund um die vier Demos von „Herz statt Hetze“ komplett friedlich blieb, eskalierte die Lage am späten Abend.

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