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Lokales Herz statt Hetze ruft zu Großkundgebung am 21. Dezember auf
Dresden Lokales Herz statt Hetze ruft zu Großkundgebung am 21. Dezember auf
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16:01 23.11.2015
Quelle: Archiv
Dresden

„Herz statt Hetze - Theater.Platz.Nehmen“ - Unter diesem Motto ruft das Bündnis Herz statt Hetze am 21. Dezember zu einer Großkundgebung auf. Stattfinden soll diese auf dem Theaterplatz. Ob das gelingen wird, ist aber noch unklar. Angemeldet haben die Organisatoren die Veranstaltung, jetzt bleibt abzuwarten, ob sie den gewünschten Ort genehmigt bekommen. Denn es ist davon auszugehen, dass Pegida den Theaterplatz bis Ende des Jahres vorangemeldet hat, da alle anderen relevanten Innenstadtplätze mit Weihnachtsmärkten belegt sind. Die Stadt konnte am Montag auf DNN-Anfrage noch keine Angaben zum Anmeldegeschehen am 21. Dezember machen.

Die Organisatoren von Herz statt Hetze wollen nach eigenen Angaben ein Zeichen setzen gegen die Vereinnahmung der klassischen Dresdner Alstadtkulisse vor der Semperoper durch Bachmanns Bewegung.

Tausende Dresdener haben am 9. November die Straße nicht Pegida überlassen.

Herz statt Hetze hatte bereits am 9. November versucht, eine Kundgebung auf dem Theaterplatz anzumelden. Das war gescheitert. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte damals argumentiert, es gäbe keinen Grund Pegida die Genehmigung für den Theaterplatz zu entziehen. Die Entscheidung der Stadtverwaltung sorgte damals für viel Unverständnis. Die Initiatoren von „Herz statt Hetze“ fordern das Stadtoberhaupt nun auf, seinen Ausführungen nun Taten folgen zu lassen. Hilbert hatte vor dem 9. November mitteilen lassen: „Hätten die gleichen Kulturinstitutionen, die jetzt ein Verbot bzw. Verlegung fordern, schon vor Wochen eine Veranstaltung zum 9. November auf dem Theaterplatz angemeldet, gäbe es sicherlich rechtlich gesehen weit mehr Optionen, als sie der Versammlungsbehörde am heutigen Tag zur Verfügung stehen."

Für die Großkundgebung hofft das breite Bündnis auf die Unterstützung von Kulturinstitutionen, der Religionsgemeinschaften und auf die Beteiligung von Kulturschaffenden, geflüchteten Menschen und Migranten sowie von engagierten Dresdnern.

Julia Vollmer

Der 87-jährige Schauspieler Hardy Krüger besuchte die Stadt am Montag in einer ihm wichtigen Mission: Sein Projekt „Gemeinsam gegen rechte Gewalt“ wurde im Dresdner Rathaus vorgestellt. Seit Anfang November tourt er durch deutsche Rathäuser – Dresden war die letzte Station.

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