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Lokales Herz statt Hetze rechnet am 21. Dezember mit dem Theaterplatz
Dresden Lokales Herz statt Hetze rechnet am 21. Dezember mit dem Theaterplatz
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08:27 07.12.2015
Quelle: PR
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Dresden

Im Streit um den Theaterplatz am 21. Dezember geht „Herz statt Hetze“ fest davon aus, den Platz vor der Semperoper dieses Mal zugesprochen zu bekommen. Am letzten Montag vor Weihnachten haben sowohl Pegida als auch „Herz statt Hetze“ Versammlungen auf dem einzigen freien Innenstadtplatz angezeigt. Entscheiden muss nun die Stadt.

Laut Anmelderin Rita Kunert sei für kommende Woche ein erstes Gespräch geplant. Man rechne mit 10.000 Teilnehmern, für die eine „Veranstaltung mit viel Kultur“ vorbereitet werde. Ziel des Abends sei es, ein gutes Signal in die Weihnachtszeit zu senden. „Wir möchten, dass an diesem Tag von diesem Platz keine Hetze ausgeht“, so Kunert weiter.

Sie ärgert sich zudem, dass es in Dresden nicht möglich sei, Pegida wenigstens während der Vorweihnachtszeit per Auflage aus der Innenstadt zu verbannen. Leipzig hatte dies gemacht und dabei auch vor Gericht Recht bekommen. Es gebe in Dresden eine Art der Ungleichbehandlung, ergänzt Silvio Lang, Sprecher von Dresden Nazifrei. Es gebe seit Jahren „merkwürdige“ Auflagen und auch politische Ressentiments von Seiten des Dresdner Ordnungsamtes gegenüber „links“ eingestuften Demos.

Bereits am 9. November hatten sowohl „Herz statt Hetze“ als auch Pegida auf dem Theaterplatz demonstrieren wollen. Damals hatte die Stadt Pegida Recht gegeben, was Kunert eingedenk der Vergangenheit des Platzes jetzt noch als „Unverfrorenheit“ bezeichnet.

Sollte Pegida am 21. Dezember auf einen anderen Platz ausweichen müssen, wäre dies voraussichtlich wieder die Skateranlage an der Lingnerallee. Dort kommt erschwerend hinzu, dass im nahen Stadion an diesem Abend der Kreuzchor singt.

sl

Die Organisatoren von „Herz statt Hetze“ haben noch einmal schwere Vorwürfe gegenüber der Polizei erhoben. Am Freitag präsentierten die Macher der Anti-Pegida-Demos vom 19. Oktober ihre Auswertung des Pegida-Jahrestages und zählen dabei zahlreiche Vorfälle auf, die in Widerspruch zur Polizei stehen.

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