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Lokales Haushalt: 362 Millionen Euro für die Schulen
Dresden Lokales Haushalt: 362 Millionen Euro für die Schulen
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23:33 09.09.2015

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Von katrin Richter

Wofür werden die 362 Millionen in den kommenden beiden Jahren ausgegeben?

Die eine Hälfte, nämlich 184 Millionen Euro, investiert die Stadt in die Sanierung und in den Neubau von Schulen, die andere (178 Millionen Euro) fließt in den konsumtiven Bereich. Den größten Brocken machen hier die Kosten für Strom, Wasser und Heizung mit mehr als 26 Millionen Euro aus. "Sie steigen schon allein deshalb, weil neue Schulgebäude dazukommen", so Lehmann. Bekanntlich braucht die Stadt bis zum Jahr 2024 allein 16 neue Schulen, um alle Schüler unterbringen zu können. Um die Heizungskosten zu senken, werden mit Städtebaufördermitteln an sechs Plattenbauschulen Fenster und Fassaden saniert. Weitere 21 Millionen Euro gehen für die Unterhaltung der Schulgebäude und Außenanlagen drauf.

Mit wieviel Euro schlagen Schülerbeförderung, Reinigung der Schulen und neue Arbeitshefte zu Buche?

Die Schülerbeförderung kostet 11,7 Millionen Euro, die Gebäudereinigung 12 Millionen Euro. Das Vitzthum-Gymnasium sauberzuhalten kostet z. B. knapp 68 000 Euro. Für die Renovierung eines Klassenzimmers müssen nach Angaben von Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes, zwischen 8000 und 10 000 Euro berappt werden. Für Schulbücher und Arbeitshefte werden stadtweit 6,7 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen die Personalkosten (u.a. für Schulsekretärinnen und Personal des Schulverwaltungsamtes) in Höhe von 24 Millionen Euro.

Allein elf Millionen Euro kostet der Neubau der dreizügigen 144. Grundschule inklusive Sporthalle auf dem Gelände an der Micktener Straße 10. Baubeginn für diese Fertigteilschule ist im Oktober, Eröffnung soll im Sommer 2014 sein. Zu den Grundschulen, die saniert werden, gehören außerdem die "6." mit 9,3 Millionen Euro und die "81." mit 6,8 Millionen Euro.

Auf dem Areal könnten zwei neue Schulhäuser entstehen - eines für ein neues Gymnasium, ein weiteres für die 32. Mittelschule, die sich jetzt noch mit der 32. Grundschule das Gebäude an der Hofmannstraße teilt, aber 2015 aus Platzgründen raus muss. Am kommenden Mittwoch werden die Pläne im Ortsbeirat Blasewitz vorgestellt. Der gesamte neue Komplex inklusive einer Sechsfeldhalle kostet einer Studie zufolge 56 Millionen Euro.

Geplant ist, dass erstmals nicht die Stadt, sondern ein Generalübernehmer die Schulen baut, schlüsselfertig übergibt und auch bewirtschaftet. "Ähnliches haben wir auch in Pieschen vor, weil wir dort eine weitere Mittelschule und ein Gymnasium brauchen werden", so Lehmann.

Die denkmalgeschützte 56. Mittelschule wird ab Sommer für insgesamt 14,3 Millionen Euro saniert, erweitert und bekommt eine neue Sporthalle. Im Sommer 2014 fertig werden soll das Erlwein-Gymnasium in Gruna, das gleichfalls eine neue Sporthalle erhält.

Wird es weitere "Containerbauten" wie am Gymnasium Klotzsche und in der Pillnitzer Schule geben?

Nur für die Grundschule Rochwitz. Sonst eher nicht mehr in so großem Stil wie in Klotzsche, sagt Lehmann.

Ja. In den 184 Millionen Euro, die Dresden in die Schulen investieren will. sind Lehmann zufolge Fördermittel in Höhe von knapp 30 Millionen Euro enthalten. "Die sind uns sicher", sagt der Schulbürgermeister. Für die Jahre 2015 bis '17 rechnet Lehmann mit 20 Millionen Euro Fördermitteln - pro Jahr.

Der Haushalt 2013/14 ist beschlossen. So viel Geld wie noch niemals zuvor, nämlich insgesamt fast 362 Millionen Euro, steht für die Schulen zur Verfügung. Zum Vergleich: 2011/12 waren es mit 260 Millionen Euro mehr als 100 Millionen Euro weniger. Er habe sich mit Kollegen in vergleichbaren anderen Städten wie Duisburg unterhalten, sagt Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). "Die hatten Tränen in den Augen, als sie hörten, wie viel wir in Dresden in die Schulen investieren." Doch wofür genau wird das Geld ausgegeben? Welche Schulen werden saniert? DNN beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2013

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