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Hass-Kommentator entschuldigt sich bei Politikwissenschaftler Patzelt

Auf Facebook Hass-Kommentator entschuldigt sich bei Politikwissenschaftler Patzelt

Ein Facebook-Hass-Kommentator hat sich beim Dresdner Politologen Werner Patzelt entschuldigt. Man solle „niemandem den Tod wünschen, nichtmal seinem schlimmsten Feind, aber vor allem nicht jemandem, den man gar nicht kennt“, schrieb er laut Patzelt an den Wissenschaftler.

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Werner Patzelt

Quelle: dpa

Dresden. Ein Facebook-Hass-Kommentator hat sich beim Dresdner Politologen Werner Patzelt entschuldigt. Man solle „niemandem den Tod wünschen, nichtmal seinem schlimmsten Feind, aber vor allem nicht jemandem, den man gar nicht kennt“, schrieb er laut Patzelt an den Wissenschaftler. Dieser veröffentlichte den Text am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. Mit Blick auf einen Brandanschlag auf Patzelts Auto hatte der Kommentator geschrieben: „Schade, dass Du nicht drin warst, ein neuer Politikwissenschaftler für Dresden wäre gut.“

In seiner Entschuldigung erklärte der Schreiber, dass er sich mit den Ansichten des Wissenschaftlers auseinandersetzen sollte, statt Beleidigungen durchs Netz zu schicken. „Ich hoffe, Sie können mir meine Dummheit nachsehen.“ Das Schreiben stammt Patzelts Angaben zufolge von einem jungen Dresdner Musiker. Der Wissenschaftler nannte es ehrenhaft, auf diese Weise von falschem Handeln abzulassen. „Ich habe deshalb diese Entschuldigung angenommen und betrachte den Vorgang als erledigt“, schrieb er.

Unbekannte hatten Ende März das Auto des Politologen angezündet. Auf dem Internetportal „linksunten.indymedia.org“ war später ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Darin hieß es, Patzelt habe „in seinen Büchern, Vorlesungen und Interviews den geistigen Nährboden dafür gelegt, dass in Dresden und Sachsen seit Jahren rassistische Pogrome, faschistische Angriffe und eine ekelhafte konservative Politik passieren.“

dpa

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