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Lokales Handchirurg komplettiert Spektrum des Uniklinikums Dresden
Dresden Lokales Handchirurg komplettiert Spektrum des Uniklinikums Dresden
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08:08 29.08.2017
Nach einem Wohnungsbrand versorgte ein Team um Prof. Adrian Dragu (r.) ein Dresdner Paar. Quelle: Uniklinikum
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Dresden

Das Dresdner Uniklinikum hat mit der Berufung von Adrian Dragu sein chirurgisches Spektrum komplettiert. Der Professor für interdisziplinäre Plastische und Handchirurgie ist auf schwerste Handverletzungen und umfassende Gewebedefekte zum Beispiel nach Tumor-Operationen spezialisiert. Sein Wissen kommt zudem Verletzten zugute, die sich verbrannt, verbrüht oder verätzt haben. Bereits mehr als 50 Notfallpatienten mussten seit 1. Juli nicht mehr wie bisher an entfernt liegende Spezialkliniken verlegt werden, sondern wurden am Uniklinikum versorgt.

Unter anderem konnte der 44-Jährige bereits mehreren Patienten durch komplexe mikrochirurgische Eingriffe helfen, denen bei Unfällen zum Teil mehrere Finger abgetrennt wurden. Die Expertise von Prof. Dragu und seinem Team wird künftig auch Krebspatienten und Übergewichtigen helfen: Dank der Plastischen Chirurgie kann nach Tumoroperationen, etwa von Brustkrebspatientinnen, körpereigenes Gewebe verpflanzt oder nach massiven Gewichtsverlust überschüssiges Hautgewebe entfernt werden.

Prof. Dragu war zuletzt am Leipziger St.-Georg-Klinikum tätig. Dort hatte er die letzten dreieinhalb Jahre in seiner Funktion als Chefarzt die Klinik für Plastische und Handchirurgie mit Schwerbrandverletztenzentrum wieder aufgebaut und geleitet.

Von cg

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