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Lokales Halbzeit beim Flutschutz-Bau im Dresdner Westen
Dresden Lokales Halbzeit beim Flutschutz-Bau im Dresdner Westen
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20:48 09.09.2015
Im Juni hielten die alten Gohliser Deiche der Elbe nicht stand. Jetzt sind neue Deiche im Bau. Quelle: Hauke Heuer
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Als das Hochwasser im Sommer 2013 Gohlis flutete, weil die Dämme noch nicht fertig waren, zeigte sich jedoch, wie wichtig die Anlagen sind. Damals kochten auch die Emotionen hoch: Einzelne Anwohner wurden als Schuldige dafür ausgemacht, dass der Deich noch im Bau war.

Fakt ist: Der gefundene Kompromiss aus Betonwänden und mobilen Elementen wächst tagtäglich sichtbar in die Höhe.

Der überflutete Dresdner Stadtteil Gohlis am 05.06.2013. Quelle: dpa
Bis zum Herbst soll die Gohliser Flutschutzmauer fertiggestellt sein, der Stetzscher Deich wurde bereits erhöht. Fehlt nur noch der neue Damm, der den Cossebauder Ortsteil vom Überschwemmungsgebiet der Elbe trennt. Baubeginn ist für diesen Sommer geplant, in drei Jahren soll die Schutzlinie geschlossen sein.

Fünf Kilometer lang ist die gesamte Hochwasserschutzlinie zwischen der Autobahn in Dresden-Kemnitz und dem Pumpspeicherwerk in Cossebaude. 2016 soll die 32 Millionen Euro teure Deichlinie fertig sein. Käme dann eine Flut wie im Juni 2013, stünde das Wasser 80 Zentimeter unter der Oberkante des Dammes und Stetzsch, Gohlis und Cossebaude blieben trocken.

red.

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