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Halbjahresbilanz: Dresden-Tourismus legt wieder zu

Steigerungen bei Übernachtungen und Ankünften Halbjahresbilanz: Dresden-Tourismus legt wieder zu

Die Tourismusbilanz der ersten sechs Monate 2017 lassen nach zwei schwierigen Jahren eine deutliche Verbesserung erkennen. 950 423 Ankünfte von Januar bis Juni bedeuten einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5,8 Prozent. Mit 1,91 Millionen Übernachtungen legt Dresden 3,5 Prozent zu – das beste Halbjahresergebnis überhaupt, das die Dresden Marketing GmbH (DMG) am Freitag vorstellen konnte.

Dresden bleibt beliebtes Reiseziel.
 

Quelle: Frank Exß

Dresden. „Diese Zahlen lassen sich wieder deutlich angenehmer kommentieren“, sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Mit diesen Zahlen meint er die Tourismusbilanz der ersten sechs Monate 2017, die nach zwei schwierigen Jahren eine deutliche Verbesserung erkennen lassen. 950 423 Ankünfte von Januar bis Juni bedeuten einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5,8 Prozent. Mit 1,91 Millionen Übernachtungen legt Dresden 3,5 Prozent zu – das beste Halbjahresergebnis überhaupt, das die Dresden Marketing GmbH (DMG) am Freitag vorstellen konnte.

„Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht“, findet Hilbert mit Blick unter anderem auf die Eröffnungen des Kulturpalastes und des Kraftwerks Mitte. Aber nicht nur mit kulturellen Höhepunkten könne Dresden punkten, auch der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit Investitionen in Milliardenhöhe und den neuerlichen Bestrebungen um den Status der Exzellenzuniversität lockt Reisende.

Auch wenn diese weiterhin vornehmlich – konkret in 79,9 Prozent der Übernachtungen – aus dem Inland kommen. In Zahlen drückt sich das in 1,53 Millionen Übernachtungen (+ 3,5 Prozent) und 758 430 Ankünften (+ 4,6 Prozent) aus. Ausländische Gäste generierten mit 384 729 Übernachtungen (+ 3,7 Prozent) und 191 993 Ankünften (+ 10,6 Prozent) folglich einen Übernachtungsanteil von 20,1 Prozent. Zu den Top-Auslandsmärkten gehören in Sachen Übernachtungen die USA (35 582), gefolgt von der Schweiz (31 156) und Österreich (29 011). Nach Jahren der Rezension wieder in Reiselaune: die Russen. Sie legen gleich 41,4 Prozent zu.

„Das gute Gesamtergebnis im 1. Halbjahr stimmt uns optimistisch“, erklärt DMG-Chefin Bettina Bunge. Schwankungen in den Monatsergebnissen – drei Monate endeten mit Wachstum, drei mit Rückgang – zeigten jedoch, dass der Tourismus sehr sensibel auf globale Ereignisse und Veränderungen in den Zielmärkten reagiert. „Die kommenden Monate werden zeigen, ob wir die Trendwende nach den vergleichsweise schwachen letzten zwei Jahren geschafft haben“, findet auch der OB. Bunge jedenfalls ist guter Dinge, was die Gesamtbilanz für 2017 angeht.

Die erfreuliche Rückschau verbindet die DMG aber auch bereits wieder mit einem Blick in die Zukunft, genauer gesagt in den Mai 2018. Dann treffen sich in Dresden Reise-Experten auf dem 44. German Travel Mart – der wichtigsten Vertriebsveranstaltung für den deutschen Incoming-Tourismus.

Mit dabei ist Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus, dem Ausrichter des Kongresses. Sie verbindet viel mit Dresden, hat bereits den ersten German Travel Mart in der Landeshauptstadt im Jahr 1998 begleitet. Damals sah nicht nur die Stadt, sondern auch die Tourismuslandschaft freilich anders aus. Das ehemalige Kongressziel habe sich mittlerweile auch zu einem Städtereise- und Kulturreiseziel komplettiert. „Um langfristig im harten Tourismuswettkamp bestehen zu können, muss man in Infrastruktur und Kultur investieren. Da sehe ich Dresden auf einem sehr guten Weg. Die Stadt hat Potenzial“, bescheinigt die bundesweit tätige Expertin.

Von Christin Grödel

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