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Hafencity Dresden: Siegerentwurf für Häuser veröffentlicht

Architektur Hafencity Dresden: Siegerentwurf für Häuser veröffentlicht

Immobilienentwickler USD, der für die Dresdner Hafencity verantwortlich zeichnet, vertröstet noch auf März/April. Aber im Internet kann man jetzt schon sehen, wie die fünf Solitärgebäude an der Elbe aussehen könnten.

Screenshot von der Internetseite der Weinmiller Architekten Berlin. Die Abbildung zeigt, wie der Beschriftung zu entnehmen ist, die „Wohnhäuser auf Tiefgarage, Hafen City Dresden, 2017, Wettbewerb, 1. Preis“.
 

Quelle: www.weinmiller.de

Dresden. Bislang zeigten die Visualisierungen zum neuen Stadtviertel Hafencity am Neustädter Hafen mehr die Aufteilung der Flächen und die Verteilung der Baukörper. Jetzt wird es konkreter, wie das Ganze architektonisch gestaltet werden soll.

„Im Rahmen der Beauftragung von zehn Architekturbüros durch die USD Immobilien GmbH wurde ein architektonischer Entwurf für die entsprechend des städtebaulichen Konzepts des Büros Rhodecan Architekten geplanten fünf elbseitigen Kuben erstellt. Wesentliches Ziel dieser Mehrfachbeauftragung bzw. des Werkstattverfahrens zur Architektur war die Entwicklung architektonischer Leitbilder sowie einer dem Ort angemessenen Architektursprache“, so Stadtentwicklungsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain auf Anfrage der DNN. Das Gutachtergremium habe den Entwurf des Büros Weinmiller Architekten aus Berlin für die weitere Planung und Realisierung der fünf Solitärgebäude unmittelbar an der Elbe empfohlen.

Screenshot von der Internetseite wwwweinmillerde

Screenshot von der Internetseite www.weinmiller.de. Die Abbildung zeigt eine Visualisierung der fünf elbseitigen Einzelbaukörper in der Dresdner Hafencity. Der Entwurf bekam im Wettbewerb den 1. Preis

Quelle: Screenshot/www.weinmiller.de

 Weinmiller Architekten stellen sich „ein Ensemble aus fünf stolzen Stadtvillen auf einem gemeinsamen Sockel“ vor. Verkleidet seien die Baukörper mit „roten Klinkersteinen und einer einfachen Ornamentik im Sockel“, die Bezug nähmen „auf den klassischen Ausdruck der Industriebauten der Umgebung“. Die „plastische Faltung der Fassade“ finde ebenfalls „ihre Ursprünge in der Ästhetik der Industriearchitektur“. Zudem ist von hellbronzenen Fenstern und Fassadenelementen die Rede.

Nach der Beschreibung des Berliner Büros würden die Einzelhäuser „durch die feine Tiefenstaffelung und die Anordnung von Loggien an den elbseitigen Gebäudeecken...deutlich schmaler und eleganter“. Zudem ermögliche diese Anordnung bis zu vier Wohneinheiten auf einer Etage mit ungestörtem Elbblick. Die einzelnen Häuser würden über offen gestaltete, natürlich belichtete Treppenhäuser erschlossen. Der Zugang erfolge einerseits straßenseitig über repräsentative Hauseingänge sowie über die Eingänge der gemeinsam genutzten Tiefgarage.

Tiefgaragen sind also in der Hafencity nicht passé. Der Entwurf von Weinmiller Architekten sieht 93 Stellplätze vor. Durch das hervorragende Oberfläche/Volumen-Verhältnis der Baukörper, nachhaltige Materialien, extensive Begrünung und den Einsatz regenerativer Energien erfülle der Entwurf auch ökologisch alle Erfordernisse, heißt es. Der Immobilienentwickler, die USD Immobilien GmbH, will im März/April näher zum Thema informieren.

Von Catrin Steinbach

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