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Lokales Händler hoffen auf die Russen – Wird der Rubel in Dresden wieder rollen?
Dresden Lokales Händler hoffen auf die Russen – Wird der Rubel in Dresden wieder rollen?
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14:00 03.01.2018
Traditionell kommen rund um das russische Weihnachtsfest am 7. Januar viele russische Gäste zum Shoppen und Sightseeing in die Landeshauptstadt. Quelle: dpa
Dresden

Traditionell kommen rund um das russische Weihnachtsfest am 7. Januar viele russische Gäste zum Shoppen und Sightseeing in die Landeshauptstadt. Die Geschäfte in der Innenstadt haben sich auf Grund der Erfahrungen im vergangenem Jahr auf kauffreudige Russen eingestellt. „Seit Mitte des letzen Jahres kommen wieder mehr russische Gäste zum Einkaufen in die Altmarktgalerie“, sagt Center-Managerin Nadine Strauß. Für die kommenden Tage rechnet sie daher mit mehr russischen Kurzurlaubern, die zum Shoppen in die Altmarktgalerie kommen, als im letzten Jahr. Vor vier Jahren brach die Zahl der russischen Weihnachtsgäste in Dresden auf Grund des fallenden Rubelkurs ein. Doch die Händler blicken zuversichtlich in die Zukunft.

„Die Altmarktgalerie bietet ganzjährig spezielle Service-Angebote in russischer Sprache, wie Flyer und ein Wegeleitsystem“, erklärt Strauß. Für die Zeit zwischen dem russischen Jolka-Fest am 31. Dezember, wo es für die Kinder Weihnachtsgeschenke gibt und dem traditionellen orthodoxen Weihnachtsfest am 7. Januar hat die Altmarkt-Galerie dieses Jahr keine zusätzlichen, speziellen Marketing-Aktivitäten für russische Gäste geplant.

Auch für den Centermanager der Centrum Galerie, Dirk Fittkau, ist die russische Zielgruppe ganzjährig relevant. Seiner Ansicht nacht profitieren besonders Geschäfte mit Markenangeboten im höheren Preissegment von russischen Besuchern. „Es ist jedem Ladenmieter selbst überlassen, ob er eine auf die russischen Gäste zugeschnittene Marketingstrategie verfolgen möchte“, sagt der Centermanager. Die Centrum Galerie erhebt keine spezifischen Daten über die Herkunft der Einkaufenden.

Björn-Hendrik Lehmann, Sprecher des Dresdner Flughafens, erklärt, dass die Airlines keine zusätzlichen Russlandverbindungen für die kommenden Tage eingerichtet hätten. Der aktuelle Winterflugplan beinhaltet eine tägliche Moskauverbindung. Auf Grund steigender Nachfrage soll ab März eine regelmäßige Flugverbindung nach St. Petersburg hinzukommen.

Von tg

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