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Lokales Haben Dörfer ausgedient? – Kreative Ideen gegen Untergangsszenarien
Dresden Lokales Haben Dörfer ausgedient? – Kreative Ideen gegen Untergangsszenarien
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14:47 06.04.2018
Dorfplatz mit Linde. Foto: Hartmut Karich Quelle: Hartmut Karich
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Dresden

Nein, Dörfer haben es dieser Tage nicht leicht. Düster Zukunftsvisionen ziehen übers Land: Gemeinden gleichen verschlafenen Nestern. Ohne interessante Arbeitsplätze, gute Nachbarschaft und ein aktives Vereinsleben ziehen die Menschen weg. Die Zurückgeblieben leiden unter Depression und politischer Unruhe. Kurz: Dörfer sind aus der Mode gefallen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich auch am 12. April ab 18 Uhr die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB), im Großen Saal in der Schützenhofstraße 36. Noch sei es nicht so weit. Noch lebt die Mehrheit der sächsischen Bevölkerung jenseits der Großstädte, stiften Dörfer und Natur Identität.

Wie sich mit kreativen Ideen gegen Untergangsszenarien vorgehen lässt, erläutert der holländische Stadtplaner, Künstler und Autor Ton Matton beim Donnerstagsgespräch unter dem Titel „Wozu noch Dörfer?“. Mit ihm diskutieren Prof. Dr. Lothar Ungerer, Bürgermeister der westsächsischen Kleinstadt Meerane, Diana Wetzestein, Journalistin mit Schwerpunkt Denkmal, Baukultur und Mitbegründerin des BürgerWerks sowie der gebürtige Dresdner Johannes Staemmler. Der Politikwissenschaftler und Publizist entwickelt für das Deutsche Bergbaumuseum Bochum ein Projekt zum Umgang mit dem Wismut-Erbe in Sachsen und Thüringen und forschte zuvor über ost- und westdeutsche Städte im demografischen Wandel.

Eine Veranstaltung findet im Rahmen des SLpB-Jahresthemas „Stadt - Land - Mensch. Regionalität und Identität“ statt. Der Eintritt ist frei, an Anmeldung ist nicht erforderlich.

Von Carolin Seyffert

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