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HTW Dresden zeigt Industrie 4.0 für kleine Betriebe

Hannovermesse HTW Dresden zeigt Industrie 4.0 für kleine Betriebe

Auch kleine Unternehmen können ihre Betriebe nach Art der „Industrie 4.0“ zu hochautomatischen und vernetzen Fabriken umbauen. Das demonstrieren Ingenieure der HTW Dresden auf der Hannovermesse 2017.


Quelle: Bildarchiv der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Dresden. Auch kleine Unternehmen können ihre Betriebe nach Art der „Industrie 4.0“ zu hochautomatischen und vernetzen Fabriken umbauen: Mit der richtigen Expertise lassen sich solche Konzepte selbst mit bescheidenem gerätetechnischen Aufwand realisieren. Dies wollen jedenfalls Ingenieure der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden vom 24. bis zum 28. April 2017 auf der Hannovermesse in Niedersachsen zeigen. Dahinter steht die Idee, dass der Weg zur vierten industriellen Revolution („Industrie 4.0“) vielerorts eher eine Evolution sein wird.

Die HTW-Experten möchten auf der Industriemesse auch erste Komponenten ihrer „Industrie 4.0“-Modellfabrik vorstellen. Dazu gehört zum Beispiel der Pilot-Arbeitsplatz „Camouflage“, den eine HTW-Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dirk Reichelt gemeinsam mit der Industrie-Softwareschmiede „camLine Dresden GmbH“ entwickelt hat. Camouflage demonstriert, wie sich ein klassischer Montagearbeitsplatz in einem kleinen Industrieunternehmen mit einer Web-Kamera sowie einer Kinect-Raumkamera, wie man sie von Microsofts Spielkonsole X-Box 360 kennt, sowie einigen Sensoren und spezieller Software für „Industrie 4.0“-Zwecke nachrüsten lässt.

Mit dem System wird es möglich, die Bewegungen eines Menschen am Arbeitsplatz zu erkennen, benötigte Materialien und fertig montierte Werkstücke an einem Zentralcomputer zu melden. Der kann dann für den Nachschub sorgen, wenn sich eine Teile-Kiste zu sehr leert, oder dem Arbeiter neue Montageabläufe zeigen, wenn ein anderes Werkstück zusammenzufügen ist.

Im Endausbau soll diese „Industrial Internet of Things (IIoT) Test Bed“ genannte Modellfabrik an der HTW eine komplette Test-Produktionsstraße umfassen, ausgestattet mit Robotern, Virtual-Reality-Arbeitsplätzen (VR), 3D-Druckern, autonomen Transportern und zahlreichen Sensoren, die Produktionsflüsse erkennen können. Dort sollen vor allem Mittelständler und kleine Firmen aus der Region, assistiert von HTW-Experten, ihre „Industrie 4.0“- und anderen Automatisierungskonzepte erproben können. Auch wollen die Ingenieure im „Testbed“ Weiterbildungen für die Mitarbeiter von Partnerunternehmen anbieten.

Von DNN

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