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Bildung Gymnasiums Cotta soll ab 2020 saniert werden

Schulbau Gymnasiums Cotta soll ab 2020 saniert werden

Für die Sanierung des Gymnasiums Dresden-Cotta an der Cossebauder Straße soll der Stadtrat jetzt die nächsten Schritte beschließen. Das geht aus einer Vorlage der Stadt hervor, die jetzt in den Ausschüssen des Stadtrats beraten wird. 2020 soll es los gehen. Vorher steht keine Auslagerungsschule bereit.

Das Gymnasium Cotta soll in einigen Jahren saniert werden.

Quelle: Stadt Dresden

Dresden.  Für die Sanierung des Gymnasiums Dresden-Cotta an der Cossebauder Straße soll der Stadtrat jetzt die nächsten Schritte beschließen. Das geht aus einer Vorlage der Stadt hervor, die jetzt in den Ausschüssen des Stadtrats beraten wird.

Nach den Angaben der Stadt soll das denkmalgeschützte Schulgebäude „grundständig saniert und modernisiert“ werden. Mit dem Ausbau ist künftig eine sechszügige Klassenbildung möglich. Den Baubeginn plant die Stadt für Juli 2020, die Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist für Juli 2023 avisiert. Der Schulbetrieb werde während der Sanierungsarbeiten komplett ausgelagert. In der Vergangenheit errichtete die Stadt bereits eine Vier-Feld-Sporthalle. Derzeit erfolgt der Umbau der alten Sporthalle zu einer Mensa sowie einer Aula.

Der Schulstandort kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1869 sei die erste Cottaer Schule mit 138 Schülern eingeweiht worden. Seinerzeit habe es ein Klassenzimmer und einen Lehrer gegeben. Nach Entwürfen von Hans Erlwein sei von 1903 bis 1911 das Schulgebäude erbaut worden, dass im 2. Weltkrieg teilweise stark zerstört wurde. Erst im Oktober 1949 sei der Schulbetrieb nach dem Wiederaufbau und der Instandsetzung der Schule wieder aufgenommen worden. Seit 1992 ist das Gymnasium Cotta in dem Gebäude angesiedelt. Durch die langjährige Nutzung sei der Bauzustand des historischen Gebäudeensembles inzwischen als mangelhaft zu bewerten. Viele Bauteile seien verschlissen oder defekt. Dies gelte vor allem für die haustechnischen Anlagen.

Erlwein hatte verschiedene Eingänge für Jungen und Mädchen konzipiert. Jetzt soll das Gebäude im Mittelteil einen „repäsentativen Haupteingang“ erhalten. Das Gebäude erhalte im Mittelteil ein neues Dach, die der historischen Dachlandschaft von Erlwein entspreche. Im Dachgeschoss des Südflügels werde die Schulbibliothek und Mediathek eingeordnet. Dafür sind neue Schleppgauben in Anlehnung an die Erlwein-Gauben für die Belichtung der Bibliothek geplant. Unter anderem wird der Fassadenputz bis auf den bereits sanierten Südflügel komplett abgeschlagen und durch einen neuen Putz nach denkmalpflegerischen Vorgaben ersetzt. Die bereits erneuerten Fenster im Südflügel und in einzelnen Fachkabinetten im Nordflügel blieben erhalten. Alle anderen Fenster würden in Anlehnung an den Südflügel in Holz erneuert.

Die Klassenräume und Lehrerzimmer erhalten schallabsorbierende Decken und schallabsorbierende Wandflächen zur Verbesserung der Raumakustik. Ein Akustikputz an der Decke soll die Halligkeit der Flure minimieren. Die Türen zu den Klassenräumen werden den originalen Vorbildern als Türen mit Holzfüllung nachgebaut.

Den Baustart plant die Verwaltung mit Beginn der Sommerferien 2020. Die geplante Bauzeit liege bei 2,5 Jahren, so dass die Nutzung nach den Winterferien 2023 aufgenommen werden könne. Die Sanierung und Wiederherstellung der Außenanlagen dauere bis Sommer 2023. Der Schulbetrieb wird während der Bauzeit komplett ausgelagert. Untersucht worden sei auch ein Teilauslagerung des Schulbetriebes. Dies hätte jedoch eine Bauzeit von fünf Jahren bedeutet. Dies sei als „nicht hinnehmbar“ verworfen wurde. Angesichts der Größe des Gymnasiums (etwa 900 Schüler) stehe für die Auslagerung nur die Schule am Terrassenufer zur Verfügung, die gerade mit Container erweitert wird. Daher steht es aber erst ab Sommer 2020 zur Verfügung, womit ein planerisch schon 2019 möglicher Baubeginn ausgeschlossen sei.

Die Gesamtkosten kalkuliert die Stadt derzeit auf 22,4 Millionen Euro. Davon hat die Stadt eine Förderung beantragt die für 40 Prozent der reinen Baukosten möglich ist. Bislang gebe es noch keinen Zuwendungsbescheid. Mit der bisherigen Finanzplanung ist das Projekt jedoch auch mit Eigenmitteln ausfinanziert.

Von Ingolf Pleil

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