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Lokales Grundsteinlegung am Dresdner Postplatz
Dresden Lokales Grundsteinlegung am Dresdner Postplatz
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11:09 10.08.2017
Die Baywoba CTR Geschäftsführer Berndt Dietze und Jan Horvath, Polier Ingo Langer und Architektin Stephanie Schuster bei der Grundsteinlegung.  Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Berndt Dietze war sichtlich gut gelaunt als er am Mittwochnachmittag die seine Rede zur Grundsteinlegung des Wohnkomplexes Merkur II am Postplatz zwischen Wall- und Marienstraße hielt: „Überall sehen sie Kräne. Und man kann guter Hoffnung sein, dass es in zehn Jahren keine Baulücke mehr in der Dresdner Innenstadt gibt“, sagte der Baywoba Geschäftsführer und bedankte sich bei allen Akteuren und nicht zuletzt der Stadt für den bisher relativ reibungslosen Ablauf der Arbeiten.

Tatsächlich ist es bemerkenswert, dass es bisher nicht zu größeren Verzögerungen gekommen ist, denn der Bau ist nicht zuletzt aufgrund seiner Lage komplex. So forderte die Stadt, dass vor Baubeginn archäologische Ausgrabungen auf der Fläche durchgeführt und die im Erdreich versteckte Wallanlage des alten Dresdens freigelegt wurde. Die Grabungen dauerten in mehreren Etappen vom Herbst 2014 bis Ende vergangenen Jahres an.

Am Mittwoch wurde der Grundstein für den Komplex Merkur II am Postplatz gesetzt. Hier entstehen unter anderem 117 Wohnungen und vier Läden.

Dennoch konnten die Arbeiten pünktlich beginnen. Fast der gesamte Tiefbau ist bereits fertig gestellt. „Es ist fast schon ein bisschen zu spät für die Grundsteinlegung. Aber bei einem so wichtigem Projekt kann man darauf nicht verzichten“, gibt Bauleiter Tino Zimmermann zu. Läuft alles nach Plan, könnten die Arbeiten Ende 2018 beendet werden und Anfang 2019 die ersten Mieter einziehen. Eines der Ladengeschäfte soll bereits reserviert sein. Welcher Händler der erste sein wird, der an dem dann neu entstandenen Boulevard am Postplatz einzieht, wollen die Verantwortlichen allerdings noch nicht verraten.

117 Wohnungen, rund 100 Stellplätze und vier Ladenflächen entstehen auf der größten Freifläche, die die Dresdner Innenstadt derzeit zu bieten hat. Auf dem 6600 Quadratmeter großem Grundstück entsteht parallel der Komplex Merkur I mit ähnlichen Dimensionen. Die Augsburger Patrizia Immobilien AG wird den Komplex, nach der Fertigstellung vermieten.

Bei der Gestaltung der Gebäude haben die Architekten vom Büro Knerer und Lang sehr darauf geachtet, auch in der rummeligen Innenstadt eine lebenswerte Atmosphäre zu schaffen. So erhält jede Wohnung einen Balkon zum begrünten Innenhof. Die Etagen werden in Treppen geschachtelt angeordnet. Potenzielle Mieter haben die Wahl zwischen Zwei-, Drei-, und Vierraumwohnungen.

Von Hauke Heuer

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