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Grundstein für neues Albert-Schweitzer-Haus in Klotzsche gelegt

Dresden Grundstein für neues Albert-Schweitzer-Haus in Klotzsche gelegt

Am Dienstagmorgen hat der Verein „Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen“ in Klotzsche den Grundstein für sein drittes Kinderhaus in Dresden gelegt. Im neu entstehenden Wohngebiet am Lauschigwiesenweg werden ab Frühjahr 2018 nach einer Entscheidung durch das Jugendamt sieben Kinder ein neues Zuhause in einer Pflegefamilie finden.

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Hans Geisler, Wilma Jessen, Abteilungsleiterin im Sozialministerium, und Vereinsgeschäftsführer Frank Richter (v.l.) befüllen für dei Grundsteinlegung eine Zeitkapsel mit einer Ausgabe der DNN.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Am Dienstagmorgen hat der Verein „Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen“ in Klotzsche den Grundstein für sein drittes Kinderhaus in Dresden gelegt. Im neu entstehenden Wohngebiet am Lauschigwiesenweg werden ab Frühjahr 2018 nach einer Entscheidung durch das Jugendamt sieben Kinder ein neues Zuhause in einer Pflegefamilie finden.

„Mit dem Bau des neuen Kinderdorfhauses möchten wir den steigenden Anfragen nach unseren Plätzen in den bisherigen Häusern nachkommen und mehr Kindern ein neues Zuhause in familiärer Umgebung ermöglichen“, begründet Geschäftsführer Frank Richter das 800 000 Euro teure Bauprojekt, das sich aus Spenden finanziert. Die Festrede hielt Wilma Jessen, Abteilungsleiterin im Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz. „Ich freue mich über die Initiative, mit der Kindern mit ganz unterschiedlichen Biografien eine möglichst sorgenfreie Kindheit ermöglicht werden kann“, sagt Jessen.

Das Haus soll zu einer neuen Heimat für Kinder aus der Umgebung werden, die aus verschiedenen Gründen langfristig nicht bei ihren Eltern wohnen können. Die Leitidee des Vereins ist es, trotz der neuen Pflegefamilie, den Kindern durch räumliche Nähe zu ihren Eltern auch den Kontakt mit diesen weiterhin zu ermöglichen. Das Haus ist offen für Babys ab der Geburt und begleitet die Jugendlichen, bis sie auf eigenen Beinen stehen können.

Für das neue Haus in Klotzsche sucht der Verein noch zwei Erzieher und eine Kinderhaus-Familie. Ein Elternteil der Pflegeeltern muss über einen sozialpädagogischen Hintergrund verfügen und wird beim Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen angestellt. Das andere Elternteil, das mit in dem Haus lebt, ist ehrenamtlich tätig und geht einer anderen Arbeit außerhalb des Kinderhauses nach.

Diese Arbeit könne sehr erfüllend sein, sagt Torsten Borrmann. Er ist ehrenamtlicher Kinderhausvater in Steinbach. Zusammen mit seiner Frau hat er bereits 16 Kinder bis ins Erwachsenenalter begleitet. „Die schönsten Momente sind, wenn unsere Kinder von damals zu Besuch kommen“, sagt der Pflegevater.

Seit 1995 ist der Verein mit Kinderhäusern in Sachsen aktiv. Derzeit betreut der Verein 20 Kinder in Moritzburg-Steinbach und zwölf Kinder in Häusern in den Dresdner Stadtteilen Lockwitz und Übigau. Am neuen Standort neben der Feuerwehr in Klotzsche hat Richter vor allem die Lage überzeugt: „Es ist wichtig, dass die Kinder in einer natürlichen Umgebung aufwachsen. Das neu entstehende Wohngebiet ist genau der richtige Ort dafür.“

Von Tomke Giedigkeit

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