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Lokales Grünes Licht für Gymnasium Dresden-Cotta
Dresden Lokales Grünes Licht für Gymnasium Dresden-Cotta
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07:44 30.01.2018
In die Gebäudestruktur soll bei der Sanierung nicht eingegriffen werden. Aber das Gymnasium Cotta wird um einen Klassenzug erweitert. Quelle: Visualisierung: IproConsult
Dresden

Der Stadtrat hat jetzt die Weichen für die Sanierung des Gymnasiums Dresden-Cotta gestellt. Einstimmig beschlossen die Stadträte die weitere Planung und die Durchführung des Bauvorhabens „Gesamtsanierung Gymnasium Cotta“. Die dafür erforderlichen Mittel sollen in den jeweiligen städtischen Haushalten eingeplant werden. Die Verwaltung rechnet mit Gesamtkosten von 22,4 Millionen Euro und einem Risikorahmen von 1,34 Millionen Euro. 40 Prozent der Baukosten können gefördert werden, einen entsprechenden Antrag hat die Stadt beim Freistaat eingereicht.

Cotta ist das einzige Gymnasium im Dresdner Westen, das 1869 errichtete und von 1903 bis 1911 erweiterte Gebäude wurde nie umfassend saniert. Dadurch herrscht ein nach Einschätzung der Verwaltung mangelhafter Bauzustand. Viele Bauteile seien durch die langjährige Nutzung verschlissen oder defekt. Das gelte insbesondere für die veralteten haustechnischen Anlagen.

Das Dresdner Büro IproConsult zeichnet für die Planungen verantwortlich, nach denen die Grundstruktur des Gebäudes erhalten bleibt, im Inneren aber eine funktionale Neuordnung hergestellt wird. Das ist erforderlich, da das bisher fünfzügige Gymnasium nach der Sanierung einen zusätzlichen sechsten Zug aufnehmen soll.

Die Sanierung könnte sogar bereits 2019 beginnen, doch der Stadt fehlen die Auslagerungskapazitäten. An der Frage des Interimsstandorts war das Vorhaben bereits in der Vergangenheit mehrfach gescheitert. So hatte die Verwaltung unter anderem Varianten einer Teilsanierung mit Auslagerungskapazitäten in Containern auf dem Schulgelände in Cotta untersucht, aber wieder verworfen. Dann hätte die Bauzeit fünf Jahre betragen und nicht zweieinhalb Jahre wie bei einer Gesamtsanierung.

Mit der Erweiterung des Auslagerungsschulgebäudes am Terrassenufer durch das Aufstellen von Containern können künftig dort auch fünfzügige Gymnasien untergebracht werden. Bis 2020 wird das Gebäude aber für die Schüler des Gymnasiums Plauen benötigt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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