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Lokales Grüne fordern Aufklärung um Impf-Abwasser in Dresden
Dresden Lokales Grüne fordern Aufklärung um Impf-Abwasser in Dresden
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14:37 06.08.2017
Symbolbild: Impfstoff-Produktion bei GlaxoSmithKline in Dresden Quelle: CAROLA FRITZSCHE 2
Dresden

Die Grünen-Fraktion des Stadtrats fordert vom Gesundheitsamt der Landeshauptstadt eine umfassende Aufklärung, wie Abwasser des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline (GSK) aus Johannstadt in das öffentliche Abwassersystem gelangen konnten. Das Unternehmen teilte in einer Erklärung mit, das bereits seit 2003 sogenanntes Prozessabwasser, das bei der Impfstoffherstellung entsteht, unbemerkt in die öffentlichen Abwasserleitungen gelangt ist.

Ulrike Hinz, Stadträte der Fraktion „Die Grünen“ im Stadtrat Dresden und Fachsprecherin für Gesundheit sagte, will in der kommenden Ausschuss-Sitzung am Mittwoch offene Fragen klären. Zum Beispiel warum das Unternehmen erst nach so langer Zeit den gravierenden Fehler feststellte, welche Kontrollmechanismen versagten und warum die Öffentlichkeit erst jetzt über möglicherweise gesundheitsgefährdende Pharma-Abfälle im Abwasser informiert wurde, obwohl der Fehler bereits im Juli behoben wurde. „Ein solcher Vorfall darf sich in mitten eines dicht besiedelten Raumes keinesfalls wiederholen“, sagt Hinz.

Von tg

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