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Lokales Großes Schneefegen in der Dresdner Heide
Dresden Lokales Großes Schneefegen in der Dresdner Heide
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19:22 05.01.2017
Quelle: Bernd Lichtenberger

Mehrere Stunden lang haben Waldarbeiter und Lehrlinge von Sachsenforst am 5. Januar den in der Nacht zuvor gefallenen Schnee von den 887 Baumstämmen gesäubert, die in der Dresdner Heide am alten Forstweg Kreuz Sieben zur Versteigerung ausliegen.

Seit dem 21. Dezember haben Sägewerke, Handwerker, Möbel-, Musikinstrumentenbauer oder Furnier-Hersteller auf dem traditionellen Submissionsplatz Gelegenheit, das Holz zu bewerten und dann auch zu bebieten. In einem verschlossenen Umschlag wird ein Preis pro Stamm/Festmeter abgegeben. Bis zum 18. Januar, 8 Uhr, haben die Interessenten Zeit, ihre Angebote bei Sachsenforst einzureichen. Am 18. Januar ist dann der Tag der Wahrheit. Derjenige Bieter, der das höchste Angebot für den jeweiligen Stamm abgegeben hat, erhält den Zuschlag.

Doch um sich bis dahin von der Qualität der Hölzer ein genaues Bild machen zu können, sollten sie schon schneefrei sein. Die meisten Stämme kommen aus dem sächsischen Staats-, Privat- und Körperschaftswald. Einige wurden aber auch von den Tschechischen Staatsforsten geliefert. Darunter die Eiche mit dem stärksten Stamm. Dessen Durchmesser, so Sachsenforst-Sprecher Klaus Kühling, misst 1,35 Meter. Die Eiche sei in diesem Jahr überhaupt die am stärksten vorhandene Baumart. Mit rund 520 Festmetern nimmt sie fast die Hälfte des gesamten Wertholz-Angebotes ein.

Von Bernd Lichtenberger

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