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Lokales Großer Ansturm beim Blaulichtfest im Dresdner Verkehrsmuseum
Dresden Lokales Großer Ansturm beim Blaulichtfest im Dresdner Verkehrsmuseum
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17:57 21.05.2017
Oberbrandschutzmeister Matthias Kelm erklärt, was zu einem Feuerwehrfahrzeug alles dazu gehört.  Quelle: Steffen Manig
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Dresden

 Was gehört eigentlich alles zu einem Feuerwehrauto? Was sollten Eltern beachten, wenn ihre Kinder fleißig auf WhatsApp unterwegs sind? Wie kann einem Wohnungseinbruch vorgebeugt werden? Und was sollte man im Falle eines Brandes dringend beachten? – Mit Fragen rund um Themen wie Brandschutz, Unfallforschung oder polizeiliche Vorsorge konnten sich am Sonntag die Besucher des Blaulichtfestes im Dresdner Verkehrsmuseum beschäftigen. Im Rahmen des Internationalen Museumstages gab es im und um das Museum jede Menge spannende Dinge zu entdecken.

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Zum Internationalen Museumstag hatte auch das Dresdner Verkehrsmuseum einiges Attraktionen zu bieten. Die Besucher kamen zwischen Feuerwehrleitern und Rettungswagen auf dem Neumarkt kaum aus dem Staunen heraus.

Während sich die Besucher im Museum die Entwicklung der Automobilindustrie erklären lassen konnten, kamen die Schaulustigen auf dem Neumarkt kaum aus dem Staunen heraus – Von den ausgefahrenen Feuerwehrleitern, Rettungswagen und Polizeiautos waren besonders die Jüngsten hellauf begeistert. Teodor aus Dresden übernahm gleich selbst das Steuer des Rettungswagens. Auch wenn er sich der Bedeutung noch nicht ganz im Klaren war, hatte der Dreijährige sichtlich Gefallen an seiner neuen Aufgabe gefunden und grinste stolz in die Kamera.

Gleich daneben ließ sich Familie Holzmüller von Oberbrandmeister Matthias Kelm vorführen, wie der Kran eines Feuerwehrautos eigentlich funktioniert. Selbst der dreijährige Sohn beobachtete gespannt, wie der Experte den Kran dabei auf und ab fahren lässt. „So etwas hat man ja auch nicht alle Tage. Besonders die Sache mit dem Kran ist wirklich interessant“, freute sich Carolin Holzmüller. Der Familienausflug sei auf jeden Fall eine gute Idee gewesen, so die Dresdnerin.

Ein Zelt weiter prüfte Rita Illgner Kinder, Eltern und Großeltern in einem Quiz zum richtigen Umgang mit Feuer. „Es ist wichtig, dass Kinder lernen, Respekt vor offenem Feuer zu entwickeln“, so die Brandschutzerzieherin. Besonders im Alltag besteht die Gefahr, dass Streichhölzer und Co. unterschätzt werden. Auch wenn die Fragen durch die Hilfe der älteren Geschwister und Eltern überwiegend richtig beantwortet werden konnten, glaubt Illgner, dass bei den Kindern etwas davon hängen bleibt.

Auch für Thomas Giesel hat sich der Tag gelohnt. Der Verantwortliche der Veranstaltung war schon nach der Hälfte des Tages mehr als zufrieden mit dem großen Interesse der Dresdner. „Da wir das Fest zum ersten Mal veranstalten, kann es natürlich nur Luft nach oben geben. Trotzdem haben wir heute wirklich gut vorgelegt“, erklärte Giesel mit einem Grinsen im Gesicht. Insgesamt wurden nach Angaben der Organisatoren knapp 10 000 Besuchern im Museum gezählt. Ob das Blaulichtfest auch im nächsten Jahr stattfindet, sei derzeit noch nicht klar. Pläne habe Giesel aber schon. „Es wäre super, wenn beim nächsten Mal auch die Bundeswehr und der Dresdner Flughafen dabei wären“, verrät er. Zudem feiert die Dresdner Feuerwehr im kommenden Jahr ihren 150. Geburtstag. „Wir wären ja schön blöd, wenn wir da nicht gemeinsam etwas auf die Beine stellen.“

Von Justine Büschel

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