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Lokales Größte Sporthalle Dresdens eingeweiht - Für Cottaer Gymnasiasten verbessern sich Bedingungen
Dresden Lokales Größte Sporthalle Dresdens eingeweiht - Für Cottaer Gymnasiasten verbessern sich Bedingungen
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17:49 09.09.2015
Die neue Vierfeld-Sporthalle des Gymnasiums Cotta lässt sich mit Hilfe von Trennvorhängen teilen, so dass vier Klassen gleichzeitig Sport treiben können. Quelle: Dietrich Flechtner

Die Rede ist von der neuen Vierfeld-Sporthalle, die Schulbürgermeister Winfried Lehmann und Innenminister Markus Ulbig (beide CDU) gestern feierlich einweihten. Die Halle ist die erste Vierfeld-Sporthalle Dresdens und damit die derzeit größte Sporthalle der Stadt.

Bereits mit Beginn des neuen Schuljahres durften die Schüler ihre neue Errungenschaft in Besitz nehmen. Insgesamt 7,8 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Aus dem Fördertopf des Freistaats kamen 2,6 Millionen Euro. Im Erdgeschoss der Sporthalle befindet sich eine Dreifeld-, im Obergeschoss eine Einfeldhalle. Die Dreifeldhalle lässt sich mit Hilfe zweier Trennvorhänge teilen, so dass im gesamten Gebäude vier Klassen gleichzeitig Sport treiben können. Auf der Tribüne ist Platz für bis zu 200 Besucher. Das Gebäude verfügt über einen Behindertenaufzug und ist somit auch für Rollstuhlfahrer zugänglich und nutzbar.

Die alte Turnhalle des Gymnasiums entsprach schon lange nicht mehr den Ansprüchen an eine moderne Sporthalle und war für eines der größten Gymnasien Dresdens mit sechs Parallelklassen viel zu klein. "Wir hatten keine Umkleiden, keine Duschen, keine Waschgelegenheiten", berichtet Karras. Die neue Halle sei top ausgestattet - "so wie man sich das vorstellt im 21. Jahrhundert". Ihn freue insbesondere, dass der Neubau nicht irgendwo, sondern auf dem Schulgelände errichtet worden sei.

Die Bauarbeiten für die neue Vierfeld-Halle hatten im März vergangenen Jahres begonnen. Trotz eines teilweisen Baustopps ist die Halle pünktlich zum Schuljahresbeginn fertig geworden. Neben dem Schulsport soll auch der Vereinssport von der neuen Sporthalle profitieren. Nach Restarbeiten auf den Freianlagen werden die Vereinssportler die Halle nach den Herbstferien ebenfalls nutzen können, verspricht die Stadt. Die Nachfrage ist groß: "25 Vereine sollen sich schon angemeldet haben", weiß Karras.

Bei aller Freude über den Neubau wünscht sich der Schulleiter mehr Unterstützung von der Stadt. "Wir haben mit unseren eigenen Kräften für den Betrieb der Halle gesorgt", sagt er. Bis heute gebe es keinen Hallenwart. Der werde aber dringend gebraucht - spätestens wenn die Vereine die Halle ab November nutzen.

Für Innenminister Ulbig und den CDU-Landtagsabgeordneten Lars Rohwer ist die neue Sporthalle "nachhaltig angelegtes Geld". Der Neubau sei "nur der erste Schritt hin zur kompletten Sanierung des Schulstandortes". Das Gymnasium Cotta gehört zu den wenigen noch unsanierten Gymnasien. "Bei der letzten großen Rekonstruktion hatte die Kultusministerin noch blaue Haare. Heute wohnt sie in Chile", sagt Karras.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2014

Katrin Richter

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