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Lokales "Gollard" - Golfschläger ersetzt Queue
Dresden Lokales "Gollard" - Golfschläger ersetzt Queue
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20:14 09.09.2015
Gollard-Erfinder Stefan Voigt zeigt, dass das außergewöhnliche Spiel auch für ihn kein sportlicher Wettkampf, sondern pure Unterhaltung im verqueren Sinne des Stilbruch ist. Quelle: Dietrich Flechtner
Gollard

Gespielt wird Gollard auf einem herkömmlichen Pool-Billard-Tisch, dessen Beine der Spiel-Modifikation zum Opfer fielen, nach klassischen Pool-Regeln - nur mit dem Unterschied, dass die Gollard-Kugeln viel kleiner sind als beim Billard und die weiße Kugel, auf der Tischplatte stehend, mit einem Golfschläger in Bewegung gesetzt wird.

Erfunden hat's der 36-jährige Dresdner Stefan Voigt bei einem abendlichen Glas Wein mit Freunden, wie er sagt; die Kugeln lässt er von der belgischen Billard-Firma Aramith spezialanfertigen. 2007 übernahm der Klub Neue Mensa das Lokal - früher das "Oscar's" - und verwandelte es in den "Stilbruch". "Als wir abends gegen halb, um elf zusammensaßen, kam uns die Idee. Es war nur eine Spinnerei; was mich aber nicht davon abhielt, sie in die Tat umzusetzen." Gollard ist ein Unikat - laut Voigt ist es nur im Stilbruch zu finden. Was gibt es noch zu dem verrückten Spiel zu sagen, Herr Voigt? "Nichts weiter. Spielt's einfach."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2012

gk

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