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Globus wehrt sich gegen neue Diskussionen am Alten Leipziger Bahnhof

Kritik an Verwaltung Globus wehrt sich gegen neue Diskussionen am Alten Leipziger Bahnhof

In der aktuellen Diskussion rund um die Zukunft des alten Leipziger Bahnhofes hat sich jetzt Grundstückseigentümer Globus zu Wort gemeldet. Das Unternehmen wehrt sich dagegen, dass seiner Ansicht nach Fakten zu Ungunsten des Unternehmens geschaffen werden sollen.

Blick in den alten Leipziger Bahnhof.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  In der aktuellen Diskussion rund um die Zukunft des alten Leipziger Bahnhofes hat sich jetzt Grundstückseigentümer Globus zu Wort gemeldet. Das Unternehmen wehrt sich dagegen, dass offenbar Fakten zu Ungunsten des Unternehmens geschaffen werden sollen. Globus sei weiter bereit, an einen Alternativstandort zu wechseln. Über den Alten Leipziger Bahnhof könne aber erst neu entschieden werden, wenn ein neuer Ort für den geplanten Markt gefunden sei. Zuletzt hatten sich in der Debatte um den Masterplan Leipziger Vorstadt die Ortsbeiräte Pieschen und Neustadt klar gegen Globus ausgesprochen. Beide folgten damit einem Vorschlag des Stadtplanungsamtes.

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Eine kleine Dresdner Bürgerinitiative kämpft weiter beharrlich für ein Wohnviertel auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs. Am Samstag gab es einen Rundgang über das Gelände, es kamen deutlich mehr Menschen als erwartet.

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„Von Anfang an haben wir klargemacht, dass aus unserer Sicht zwingend zuerst die Suche nach einem alternativen Standort mit einem belastbaren Ergebnis abzuschließen ist, bevor unser Grundstück am Alten Leipziger Bahnhof für andere Entwicklungsoptionen zur Verfügung steht“, sagt Enrico Wilde, Regionalleiter Standortplanung bei Globus. „Wir durften fest davon ausgehen, dass diese Vorgehensweise ein Konsens zwischen allen Beteiligten ist – die Fraktionen der Kooperationsvereinbarung eingeschlossen“, kritisiert wilde den Vorschlag des Stadtplanungsamtes, auf einen Globus-Markt zu verzichten.

Das Unternehmen fürchtet, dass jetzt Fakten geschaffen werden sollen, die eine Ansiedlung ausschließen. „Planerische Vorentscheidungen wie die Weiterentwicklung des Masterplanes ohne Globus oder die Aufhebung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 6007 ohne Vorliegen einer belastbaren Ansiedlungsalternative für unser Unternehmen lehnen wir ab“, so Wilde weiter.

Auf dem Gelände des alten Leipziger Bahnhofs will Globus einen neuen Einkaufsmarkt mit mehreren Tausend Quadratmetern Fläche bauen. Während CDU, FDP und AfD das Vorhaben unterstützen, sind SPD und Grüne strikt dagegen, in der Linken herrscht Uneinigkeit. Eine Händlerinitiative kämpft gegen die Ansiedlung, eine kleine Dresdner Bürgerinitiative fordert Wohnungen auf dem Gelände. Aktuell existieren für die Verwaltung zwei gegensätzliche Beschlüsse, einer Pro Globus, einer gegen das Unternehmen. Die Suche nach einem Alternativstandort läuft noch.

Von sl

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