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Lokales Globus hat Alternative für Alten Leipziger Bahnhof gefunden
Dresden Lokales Globus hat Alternative für Alten Leipziger Bahnhof gefunden
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21:21 07.06.2018
Am Alten Leipziger Bahnhof können Wohnungen entstehen. Einzelhandelsunternehmen Globus hat einen Ausweichstandort gefunden und verhandelt derzeit über den Grundstückskauf. Quelle: Dietrich Flechtner/Archiv
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Dresden

Das Einzelhandelsunternehmen Globus und die Stadt sind bei der Suche nach einen Alternativstandort für eine Ansiedlung am Alten Leipziger Bahnhof vorangekommen. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Geeignete Grundstücke seien identifiziert. Wo diese liegen, darüber herrscht beiderseitiges Stillschweigen, bis Globus „die optionale Sicherung dieser Grundstücke geglückt ist“. Bedeutet: Sobald die Tinte unter einem (Vor-)Verkaufsvertrag trocken ist, wird der Standort benannt. Das könne laut Schmidt-Lamontain durchaus in den nächsten Wochen geschehen. Damit ist der Weg für eine Wohnbebauung am Alten Leipziger Bahnhof frei.

Der Baubürgermeister reagiert damit auf die Berichterstattung in den DNN vom Donnerstag. Dort ist von einer Einschätzung der Verwaltung zum inzwischen gemeinsam von Rot-Grün-Rot getragenen Antrag zur Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs die Rede, nach der eine Einigung bis 15. August nicht realistisch sei. Das habe sich lediglich auf die im Antrag geforderte Berichterstattung via Stadtratsvorlage bezogen. Dafür wird verwaltungsintern und in den Stadtratsgremien ein Vorlauf gebraucht, der einen Stadtratsbeschluss über die Vorlage frühestens Anfang 2019 möglich macht. „Wir werden auf anderem Wege natürlich schon vorher berichten“, sagt Schmidt-Lamontain.

Damit können sich Gedanken über das weitere Vorgehen am Leipziger Bahnhof gemacht werden. Dafür müsste zunächst die Masterplan-Variante ohne Globus-Ansiedlung, sonder mit Mischnutzung mit einem hohen Anteil an Wohnungsbau bestätigt werden. Anschließend sei es geplant, das Gebiet zu unterteilen und entsprechend dem Masterplan mehrere Bebauungspläne zu entwickeln. Diese werden dann der Reihe nach zum Abschluss gebracht, ein Prozess der zwar insgesamt nach derzeitiger Schätzung sechs Jahre dauern wird. „Erste Teilbereiche werden aber deutlich eher fertig“, stellt Schmidt-Lamontain klar.

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend mit 40 Ja- gegen 20 Nein-Stimmen einen interfraktionellen Antrag der Stadtratsmehrheit beschlossen, das Gebiet am Alten Leipziger Bahnhof als Wohnstandort zu entwickeln.

Von Uwe Hofmann

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