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Lokales Globalfoundries und Imec entwickeln Spin-Magnetspeicherchips
Dresden Lokales Globalfoundries und Imec entwickeln Spin-Magnetspeicherchips
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18:06 09.09.2015
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Das teilten GF Dresden und das Imec nun mit. Dabei handelt es sich um sogenannte STT-MRAMs, also Spintransfer-Drehmoment-Magnetspeicher.

In solchen Chips werden Informationen nicht elektrisch, sondern magnetisch abgespeichert. Sie können sich die Daten auch ohne ständige Stromzufuhr "merken".

Bisher sind MRAMs kaum über Kleinserien hinausgekommen, da sie aufwendig zu produzieren und damit teuer sind. Zudem ließen ihre Schaltgeschwindigkeiten und ihre Speicherdichte in der Vergangenheit zu wünschen übrig. Durch die STT-Technologie soll sich das ändern: Imec und GF wollen unter anderem die Architektur und Fertigung von STT-MRAMs erproben, deren Strukturen weniger als zehn Nanometer (Millionstel Millimeter) messen und die in weniger als einer Nanosekunde schalten. Sollte dies gelingen, könnten solcherart ausgerüstete künftige Rechner- und Computertelefon-Generationen bedeutend mehr Platz für Programme und Daten bieten - bei eher moderatem Stromverbrauch. "Wir würden uns kaum an diesem Projekt beteiligen, wenn wir nicht davon ausgehen würden, dass wir damit recht bald zur Industriereife gelangen können", betonte Gerd Teepe von Globalfoundries. Weil solche MRAM-Speicher auch dichter gepackt werden könnten als zum Beispiel klassische Flash-Bausteine, wie sie heute in vielen Tablett-Rechnern und Computertelefonen verbaut werden, könnten diese leistungsfähigen Speicher langfristig wohl auch billiger herstellbar sein als Flash-Chips.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.05.2013

hw

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