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Globalfoundries baut Dresdner Standort aus

Milliardeninvestition Globalfoundries baut Dresdner Standort aus

Der Dresdner Chiphersteller Globalfoundries will seinen Standort ausbauen. Bis 2020 soll die Produktionskapazität um 40 Prozent auf rund eine Million Wafer pro Jahr erhöht werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Künftig sollen in Dresden mehr Wafer produziert werden.

Quelle: dpa

Dresden. Der Dresdner Chiphersteller Globalfoundries will seinen Standort ausbauen. Bis 2020 soll die Produktionskapazität um 40 Prozent auf rund eine Million Wafer pro Jahr erhöht werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Als Grund für die Expansion führte Globalfoundries eine weltweit wachsende Kundennachfrage an. Mehr als 1,5 Milliarden Euro sollen in Dresden investiert werden, auch Fördermittel sind eingeplant. Die genaue Summe werde nach Abschluss der Gespräche mit Land, Bund und EU genannt, erklärte Geschäftsführer Rutger Wijburg. Der Chiphersteller hatte noch 2015 angekündigt, bis zu 800 der insgesamt 3700 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

Die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen belaufe sich nun auf einen „niedrigen zweistelligen Bereich“, erklärte ein Sprecher. Zudem seien Mitarbeiter in Rente gegangen oder hätten den Job gewechselt. Damit sind derzeit rund 3400 Mitarbeiter am Dresdner Standort beschäftigt. Es gebe kaum eine Branche, die so schnell in die Höhe schieße und in den Keller falle wie die Halbleiterindustrie, so der Sprecher.

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