Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Globalfoundries: 90 Millionen vom Freistaat

Mikroelektronik Globalfoundries: 90 Millionen vom Freistaat

Damit Globalfoundries seine Chiptechnologie „FDX“ in Dresden weiterentwickeln kann, will der Freistaat dem US-Elektronikkonzern mit 90 Millionen Euro unter die Arme greifen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat die Mittel freigegeben, um die milliardenschweren Erweiterungs-Investitionen in dem Dresdner Chipwerk zu beflügeln.

Damit Globalfoundries seine Chiptechnologie „FDX“ in Dresden weiterentwickeln kann, will der Freistaat dem US-Elektronikkonzern mit 90 Millionen Euro unter die Arme greifen.

Quelle: Arno Burgi, dpa

Berlin/Dresden. Damit Globalfoundries seine Chiptechnologie „FDX“ in Dresden weiterentwickeln kann, will der Freistaat dem US-Elektronikkonzern mit 90 Millionen Euro unter die Arme greifen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat die Mittel gestern freigegeben, um die milliardenschweren Erweiterungs-Investitionen in dem Dresdner Chipwerk zu beflügeln.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig erklärte: „Ich freue mich, dass wir die Großinvestition von Globalfoundries finanziell mit absichern können. Dies war nur durch viele persönliche und vertrauliche Gespräche möglich, welche ich in den vergangenen Monaten mit dem Bundeswirtschaftsministerium, damals noch unter Federführung von Sigmar Gabriel, und der Konzernspitze von Globalfoundries führen konnte. Die Investition im Norden Dresdens sichert nicht nur nachhaltig die Arbeitsplätze in der Chipindustrie, sondern auch den Mikroelektronikstandort Dresden.“

Auch das vom Bund aufgelegte Milliarden-Förderprogramm zur Stärkung der deutschen Mikroelektronik-Industrie nimmt konkrete Formen an. Der Bundeszuschuss von rund einer Milliarde Euro solle an elf Großunternehmen wie Infineon, Globalfoundries und Robert Bosch fließen sowie an sieben Mittelständler wie das Erfurter Unternehmen X-Fab, berichtet die „Wirtschaftswoche“ in der aktuellen Ausgabe.

Die Unternehmen hätten im Gegenzug Investitionen von mehr als drei Milliarden Euro in Deutschland angekündigt. Das gesamte Projektvolumen liege bei rund 4,4 Milliarden Euro.

Die Bundesregierung hat die Branche als vordringliche Industrie definiert. Gemeinsam mit den Unternehmen hat sie Ausnahmen von den strengen Beihilferichtlinien bei der EU-Kommission beantragt. Diese Option hatte EU-Kommission geschaffen.

Von Andre Stahl

20.10.2017 - 21:21 Uhr

Nach drei Spielen ohne Niederlage mussten die Himmelblauen mal wieder eine Pleite einstecken.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.