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Lokales Gigantischer Dresdner Christstollen ist über vier Meter lang
Dresden Lokales Gigantischer Dresdner Christstollen ist über vier Meter lang
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17:21 09.09.2015
Der Dresdner Riesenstriezel ist fertig: OB Helma Orosz (CDU) half am Sonntag beim Pudern des gigantischen Stollens mit. Quelle: dpa
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Der Super-Striezel sei mit 4,34 Metern ebenso lang wie der Rekord-Stollen des vergangenen Jahres, teilten die Organisatoren mit.

Allerdings bleibt der jetzige mit 1,77 Metern Breite und 0,74 Metern Höhe ein wenig hinter den Abmessungen seines Vorgängers zurück. Dresdner Bäcker und Konditoren hatten rund 400 Stollenplatten, jede acht Kilo schwer und 40 mal 60 Zentimeter groß, mit Butter und Zucker zusammengefügt. Am Samstag vor dem 2. Advent wird das mehrere Tonnen schwere Stück begleitet von Stollenmädchen, Bäckern und Konditoren, Fanfarenzügen und historisch anmutenden Soldaten durch die historische Altstadt zum Striezelmarkt gefahren und dort mit einem 1,60 Meter langen und zwölf Kilo schweren Stollenmesser angeschnitten und in kleinen Stücken verkauft.

Schon am Samstag waren mehr als 1000 Mitglieder sächsischer Bergbrüderschaften in ihren historischen Uniformen durch Chemnitz marschiert. Laut dem Vorsitzenden des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, Henry Schlauderer, war das die bisher größte Bergparade in der Stadt. Dabei waren auch etwa 360 Musiker aus zehn Kapellen sowie 40 Sänger. Höhepunkt des Spektakels waren das Abschlusszeremoniell mit der Meldung des Bergoffizianten und das Abschlusskonzert. Etwa 10 000 Zuschauer verfolgten laut Polizei das Geschehen vom Straßenrand aus. Die Chemnitzer Parade am Samstag vor dem 1. Advent ist traditioneller Saisonauftakt. Neben zwölf größeren Paraden stehen während der Weihnachtszeit weitere Aufzüge, Metten und Konzerte auf Weihnachtsmärkten der Erzgebirgsstädte auf dem Programm.

So gab es ebenfalls am Samstag unter anderem bei der Eröffnung des Christmarkts in Freiberg einen Kleinen Bergaufzug und einen Abendlichen Bergaufzug in Zwönitz. Am Sonntag standen Bergparaden in Thum und Aue auf dem Programm. In jährlichem Wechsel marschieren die Bergbrüderschaften auch durch Leipzig und Dresden. In diesem Jahr ist am 20. Dezember Leipzig an der Reihe. Höhepunkt ist ebenfalls traditionell die Große Abschlussparade am 4. Advent in Annaberg-Buchholz mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, die alljährlich von bis zu 25 000 Zuschauern verfolgt wird.

Mit den Paraden und Aufzügen huldigten die Bergleute einst bei besonderen Anlässen dem Landesherrn oder hohen Gästen. Jetzt sind sie vor allem Teil der weihnachtlichen Tradition im Erzgebirge. Sie erinnern an die 800-jährige Bergbau-Tradition in der Region und sind eine Touristenattraktion. Die 63 Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine einschließlich ihrer 15 Bergkapellen haben laut Landesverband mehr als 3000 Mitglieder. Seit diesem Jahr gehört zum Verband auch eine Bergbrüderschaft aus dem böhmischen Medenec, dem früheren Kupferberg.

dpa

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