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Lokales Gerokstraße kommt 2020 an die Reihe
Dresden Lokales Gerokstraße kommt 2020 an die Reihe
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16:47 19.02.2018
Fahrbahn löst sich auf: die Gerokstraße. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Verkehrszug Gerokstraße/Blasewitzer Straße zwischen Güntzplatz und Fetscherstraße im Stadtteil Johannstadt kann ab 2020 ausgebaut werden. Das teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt dem Stadtrat mit. Das Straßen- und Tiefbauamt habe in seinem Mittelfristplan für 2019 bis 2021 für das Jahr 2020 die entsprechenden Mittel vorgesehen, heißt es in einer Vorlage aus dem Ressort von Schmidt-Lamontain. Über den Straßenzug rollen rund 14 000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Diese Belegung wird sich bis 2030 wenig verändern.

Die Sanierung des 1,1 Kilometer langen Verkehrszuges kostet den Unterlagen zufolge rund 10,4 Millionen Euro, wobei rund 5,9 Millionen Euro von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) für neue Gleise, Fahrleitungen, Haltestellen und Signalanlagen ausgegeben werden müssen und die Stadt rund 4,5 Millionen Euro für den Straßenbau bezahlen muss. Der Straßenzug ist seit den 1970er Jahren nicht mehr grundhaft ausgebaut worden. Entsprechend groß ist der Handlungsbedarf: Der Straßenzustand ist katastrophal, Radwege gibt es nicht, Gleise und Fahrleitungsanlagen der DVB sind nahezu zerschlissen.

Die Stadt plant, das Kopfsteinpflaster gegen Asphalt auszutauschen, eine sichere Radverkehrs- und Fußgängerführung mit durchgehenden Rad- und Fußwegen sowie den Erhalt der raumprägenden Baumbestände. Der Platz um die Trinitatiskirche soll städtebaulich aufgewertet werden. Die DVB wollen den Gleisachsabstand auf drei Meter verbreitern, um die Trasse für die neuen, breiteren Straßenbahnen vorzubereiten. Die Haltestellen sollen zu Kap-Haltestellen umgebaut werden. Außerdem soll die Haltestelle Permoserstraße an den Knotenpunkt mit der Hans-Grundig-Straße und Elisenstraße verschoben werden.

Die Vorplanung für den Straßenzug soll in diesem Jahr weiter vertieft werden. Die Arbeiten könnten in fünf Bauabschnitten ausgeführt werden. Die Gerokstraße/Blasewitzer Straße steht wegen des miserablen Zustands schon seit vielen Jahren auf der Prioritätenliste. Doch wegen fehlender Mittel war es dem Straßen- und Tiefbauamt mehrere Jahre lang nicht gelungen, eine Vorplanung in Auftrag zu geben.

Hendrik Stahlmann-Fischer, baupolitischer Sprecher der SPD im Stadtrat, begrüßte die Vorplanung. „Endlich tut sich etwas. Die Straße ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit in einem sehr schelchten Zustand.“ Nach einem ersten Überblick handele es sich um fundierte Planungen, so der Sozialdemokrat. „Wir werden uns jetzt dafür einsetzen, dass die Mittel für die Straße im Haushalt eingeplant werden“, kündigte er an.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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