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Lokales Geplantes Asylbewerberheim in Dresden-Klotzsche gestoppt
Dresden Lokales Geplantes Asylbewerberheim in Dresden-Klotzsche gestoppt
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18:21 09.09.2015
Symbolbild eines Asylbewerberheims in Deutschlands. Quelle: dpa
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Im März, als der Stadtrat den Bau beschloss, seien noch 450.000 Euro einkalkuliert worden. Aktuell seien mindestens 280.000 Euro zusätzlich notwendig.

Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) sagte: „Unter diesen Rahmenbedingungen können wir den Beschluss des Stadtrates für den Standort Wetterwarte 34 nicht umsetzen. Einerseits können wir die zusätzlich notwendigen Mittel im Haushalt des Sozialbereiches nicht aufbringen. Andererseits wollten wir den Standort lediglich interimsweise für die Unterbringung von Asylbewerbern nutzen. Die nunmehr erwarteten Gesamtkosten sind dafür nicht mehr vertretbar.“

Seidel bedauerte die Entscheidung, da das Haus von der Lage und der Beschaffenheit ideal sei. „Wir haben jedoch nicht nur die Verantwortung für die Unterbringung der Asylsuchenden zu tragen, sondern müssen auch verantwortlich mit den uns anvertrauten Steuergeldern umgehen“, so Seidel. Als Alternativlösung versuche die Stadt nun private Objekte zu mieten. Hier gebe es laut Seidel einige neue interessante Angebot an das Sozialamt. Diese müssten jedoch zunächst geprüft werden. Die Stadt Dresden wird in diesem Jahr bis zu 684 Asylbewerber aufnehmen. Im Vorjahr nahm Dresden 470 auf.

dbr

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