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Lokales Genossenschaft baut das Haus der Zukunft
Dresden Lokales Genossenschaft baut das Haus der Zukunft
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12:08 08.08.2017
So soll das „Zukunftshaus“ aussehen. Quelle: Zanderarchitekten
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Dresden

Baustart an der Haydnstraße 17 in Striesen West: Die Trägerbohlenwand für eine Baugrube wird errichtet. Bis zum Sommer 2018 errichtet die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) ein fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus mit 14 Wohneinheiten. Sechs Vierraum-Wohnungen, sechs Dreiraum-Wohneinheiten und zwei Wohnungen mit zwei Zimmern werden entstehen, erklärte Julia Reymann, Sprecherin der WGJ. Parkplätze und Funktionsflächen werden in einer Tiefgarage untergebracht.

Die WGJ bezeichnet ihren Neubau als „Zukunftshaus“: Gemeinsam mit den Dresdner Stadtwerken (Drewag) hat die Genossenschaft ein innovatives Energiekonzept erarbeitet, dessen Kernstück eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes ist. Den erzeugten Strom können die Hausbewohner nutzen und damit Geld sparen. Anknüpfend an die vorherigen Neubauvorhaben der WGJ wird das Projekt laut Reymann als KfW55-Effizienzhaus geplant, was heißt: Das Haus wird 45 Prozent weniger Primärenergie verbrauchen als vergleichbare Gebäude.

Für die Architektur des Neubaus in unmittelbarer Nähe zur Fetscherstraße zeichnet Architekt Jens Zander verantwortlich, das Gebäude soll sich in das Ensemble der ortstypischen Würfelhäuser einordnen. Diesem Konzept sei auch das großzügige, dezentral angeordnete Treppenhaus geschuldet, das in Anlehnung an die Architektur des Viertels einen besonderen Raumeindruck vermitteln soll.

Die Investitionskosten betragen rund 3,3 Millionen Euro, den Mietpreis gibt Reymann mit durchschnittlich 9,38 Euro pro Quadratmeter kalt an. Die Zugänge zu den Wohnungen sind barrierefrei, so dass das Mehrfamilienhaus für Senioren und Familien mit Kindern geeignet ist. Ab Januar 2018 nimmt die WGJ Bewerbungen für eine Wohnung entgegen.

Die WGJ verfügt über 7662 Wohnungen und hat bereits vier Neubauprojekte in naher Vergangenheit verwirklicht. Darunter zählen ein Neubau in der Franz-Liszt-Straße mit 42 Wohnungen und die Aufstockung von Wohngebäuden in der Blasewitzer Straße, bei der 16 neue Wohnungen entstanden sind. An der Striesener Straße errichtet die WGJ ein Wohn- und Geschäftshaus mit 24 Wohnungen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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