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Gemietetes Auto ausgeschlachtet und versenkt – Duo erhält Bewährungsstrafen

Gericht Gemietetes Auto ausgeschlachtet und versenkt – Duo erhält Bewährungsstrafen

Wie heißt es so schön: „Die Mühlen der Justiz mahlen langsam aber stetig“. Das haben jetzt auch Alexander J. und Marcus D. zu spüren bekommen. Sechs Jahre nach ihrer Schnapsidee, durch Betrug auf die Schnelle und ohne große Mühe an Bargeld zu kommen, wurden sie verurteilt.

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Quelle: dpa

Dresden. Wie heißt es so schön: „Die Mühlen der Justiz mahlen langsam aber stetig“. Das haben jetzt auch Alexander J. und Marcus D. zu spüren bekommen. Sechs Jahre nach ihrer Schnapsidee, durch Betrug auf die Schnelle und ohne große Mühe an Bargeld zu kommen, wurden sie gestern verurteilt. Die jungen Männer hatten sich wohl selbst über- und die Ermittlungsmöglichkeiten der Polizei unterschätzt.

Im November 2010 hatte das Duo bei der Sixt Autovermietung einen Audi A4 Avant – Wert 35 000 Euro – gemietet. Allerdings hatten sie nicht vor, das Auto wieder zurückzugeben. Statt mit dem Wagen zu fahren, zerlegte sie ihn im Hinterhof von Alexander J. und verkaufte dann die Einzelteile – Scheinwerfer, Lichtmaschine, Türen, Stoßstangen, Heckklappe und Batterie bei ebay. Das ausgeschlachtete Autowrack versenkten sie dann in einer Nacht- und Nebelaktion im „Breiten Teich“ bei Tauscha im Landkreis Meißen. Um die ganze Sache zu vertuschen, marschierte sie danach zur Polizei und meldete den Wagen als gestohlen.

Das Gefährt wurde schneller gefunden, als sie dachten. Schon zwei Stunden nach der „Vermisstenanzeige“ bei der Polizei bemerkte der Staumeister der Landestalsperrenverwaltung das versenkte Auto im Breiten Teich und informierte die Behörden. Die begannen mit den Ermittlungen und kamen schließlich dem betrügerischen Duo auf die Spur.

Wegen Betruges und Vortäuschens einer Straftat wurden Alexander J. und Marcus D. gestern zu einer Freiheitsstrafe von jeweils acht Monaten verurteilt. Die Strafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Warum die ganze Angelegenheit sechs Jahre dauerte, konnte gestern allerdings nicht so recht geklärt werden.

Von Monika Löffler

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