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Geldstrafe für demolierte Autos in der Dresdner Neustadt

Angeklagter spielte Ordnungsamt Geldstrafe für demolierte Autos in der Dresdner Neustadt

Parkplätze in der Neustadt zu finden ist schwierig, die sind da Mangelware. Manche weichen daher ins Halteverbot aus. Einen 31-Jährigen störten die parkenden Autos vor der Haustür seiner Wohnung auf der Alaunstraße und so zog er los und ließ seine Wut darüber an den Wagen aus. Dafür gab es jetzt eine Strafe.

 
 

Quelle: dpa

Dresden.  Parkplätze in der Neustadt zu finden ist schwierig, die sind da Mangelware. Da suchen Anwohner und Besucher oft vergeblich. Deshalb wird häufig wild geparkt, auf Bürgersteigen oder im Parkverbot. Auch wenn das ärgerlich ist, so wie Andre J. kann man das Problem nicht lösen. Den 31-Jährigen störten die parkenden Autos vor der Haustür seiner Wohnung auf der Alaunstraße und so zog er los und ließ seine Wut darüber an den Wagen aus. Er trat die Außenspiegel ab, zerkratzte den Lack oder warf einfach Gegenstände aus seinem Fenster auf die Autos – Bierflaschen, aber auch mal eine Matratze, nebst Blumentopf oder einen Aschenbecher. Die Autos wurde teilweise erheblich demoliert – der Angeklagte verursachte einen Gesamtschaden von fast 10.000.

Der 31-Jährige wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern, so mussten Zeugen geladen werden – da gab es einige, denn er beging die Taten nicht heimlich, wenn niemand auf der Straße war, sondern vor den Augen der Leute. Es gab einige, die ihn dabei beobachtet hatten, dass er Autos bespuckte und beschädigte. „Das passierte öfter, er war regelmäßig unterwegs, es betraf manchmal auch unserer Gäste“, erzählten zwei Barbesitzer. Andre J. sah sich im Recht, auch wenn er auf die Randale angesprochen wurde. „Er sagte, dass er jetzt das Ordnungsamt sei, da die nicht mehr im Dienst sind“, erinnerte sich eine Zeugin. Der Angeklagte wollte Falschparker abstrafen, ließ seine Wut aber auch an ordnungsgemäß geparkt Wagen aus.

Andre J. wurde zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen à zehn Euro verurteilt. Bei seinen geringem Einkommen, tut das richtig weh. Er hat nur einen Teilzeitjob, aber trotzdem keine Sozialleistungen beantragt, da er Vater Staat nicht auf der Tasche liegen will.
 

Von ml

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